10 A. Allgemeines über das Rechnungswesen des Bankbetriebes.
ges-, Wochen- und Monatsbilanzen dem dringenden Bedürfnis
der Bank nach jederzeitiger Prüfung ihrer Zahlungsbereitschaft
Rechnung trägt:).
In jeder Buchhaltungsform unterscheiden wir die Bücher der
ersten Eintragung, die Grundbücher (Primanoten, Memoriale),
welche die Geschäfts vorfälle in chronologis<
er Folge aufnehmen, und das Hauptbuch, in welchem eine
Gruppierung des gesamten Buchungsstoffes durch Zusammenfügung
gleichartiger Buchungen auf Spezialkonten vorgenommen
wird. Die Benutzung nur eines Grundbuches ist im
Bankgeschäft selten üblich. Das Mindestmaß der Gliederung
in kleineren Bankgeschäften ist in der Regel die Zweiteilung
der Grundbuchungen in ein Kassabuch, welches
alle Bargeschäfte, und ein Memorial, das die Nichtkassengeschäfte
aufnimmt. So gewinnt man die Möglichkeit eines
jederzeitigen genauen Einblicks in Kassenbestand und Kassenbewegung.
Größere Betriebe pflegen eine weitere Ausfteilung
der Grundbuchung en aus Gründen der Arbeitsteilung,
der Kontrolle und der sc<hnellen Bestandsnachweisung
in den einzelnen Sparten vorzunehmen. Für
jede einzelne Betriebsabteilung, deren Geschäftsumfang eine Sonderverbuchung
rechtfertigt, wird ein Spezialm emorial geführt
(Effektenprimanota, Wechsselprimanota usw.). Diese Zerlegung
wirkt auch im Sinne einer Fehlerfeldteilung, indem Jie
eine Lokalisierung der Buchungsfehler mit sich bringt und dadurch
ihre Auffindung erleichtert?). Eine weitere Gliederung ist möglich
durch Trennung von Ausgängen und Eingängen
für alle oder einzelne Abteilungen (Kasseneingangsbuch und
Kassenausgangsbuch)?). Diese Trennung der Grundbuchungen
nach Betriebsabteilungen bedeutet eine Gliederung nach
dem sachlich en Prinzip. Alle ein Sachkonto betreffenden
Buchungen werden in einer Primanota vereinigt. Theoretisch
HY Die bei öffentlichen Körperschaften übliche Verwaltungs- oder kameralistische
Buchhaltung, die im wesentlichen eine Einnahmen- und Austu
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wesen, bei dem die Rreditvorgänge den Hauptplatz einnehmen und die
Kassenbewegung sich nicht auf Grund eines im voraus aufgestellten
s] bg. utenbaty, über Teltung der Fehlerfelder in der Buchführung.
. 5. f. h. F., 1., S. ;
". Zur LN Zt. Unterscheidung kann man die Debetprimanote mit rotem,
die Kreditprimanote mit schwarzem Aufdruck versehen.