Die Wechselbuchhaltung. 43
fürchten muß, so wird sie bei weiteren Diskontansprüchen brem-
sen. Zuweilen wird neben diesem Obligobuch, das nach dem
Namen der Einreicher geordnet ist, ein zweites Obligobuch nach
den Namen der Akzeptanten geführt, so daß jederzeit über-
schaut werden kann, wie groß die Wechselverpflichtungen einer
Firma sind. Aus dieser Erkenntnis kann unter Umständen der
Entschluß abgeleitet werden, Wechsel, die auf zu stark belastete
Firmen gezogen Jind, nicht mehr zu diskontieren.
4. Scheck verb uch un gg.
Während auf die Bank gezogene Barsschecks und Inkassoschecks,
die „nach Eingang“ bar ausgezahlt werden sollen, in der Kasse
verbucht werden, laufen Verrechnungsschecks auf die eigene Bank
und solche, die auf fremde Zahlstellen lauten, durch die Wechsel-
buchhaltung, wo der Einreicher des Schecks erkannt und der Aus-
steller bzw. die Bank, auf die der Scheck gezogen ist, belastet wird.
Es kommen folgende fünf tnpischen Fälle für die Scheckver-
buchung in Betracht.
1. Unfer Kun de Karl Maier reicht einen Sche < auf uns.
t.... eren L.. auf hot Ile: ans gestellt ij,
Die Buchung erfolgt im Übertragsmemorial!) in der Prima-
notenabteilung.
Hans Füller . 100.— Val. 20. 10.
an Karl Maier „21. 10. . 100.7
für Scheck Nr. 4007
2. Unser Kun de Karl Maier reicht a m 20. Oktober einen
§7 4 auf unsere Filiale Ma inz zur HGultschrift auf sein
Der Scheck wird nach Mainz gesandt, Gutschrift erfolgt über
Zentrale Berlin, Wert 25. 10. Die Buchungen erfolgen im Wech-
sselmemorial:
a) Wechselkonto A 100.—
an Karl Maier Val. 24. i0. .4 100
b) Zentrale Berlin
sir Fi. > 100.. . + .27.10. OT
3. Unser Kun de Karl Maier reicht am 16. Oktober einen
Scheck auf eine fremde auswärtige Ba nk zur Hutschrift
1) Vergl. Form. 89.