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Die Hudsonsbay-Company ist noch immer eine machtvolle
Gesellschaft mit weitreichendem Einfluss, v. Hesse-Wartegg
sagt im Jahre 1888 von ihr: „Die Hudsonsbai-Gesellschaft
beherrscht auch heute noch den ganzen Handel
im Nordwesten, obschon sie ihr Privilegium längst
an d ie canadische Regierung verkauft hat.” Auch wird
in einem grossen Teile des Landes noch der Transport
in den Canoes fortgesetzt, aber die Waren, die früher
über York-Factory und Norway-House zum fernen Westen
befördert wurden, transportiert man jetzt grösstenteils
durch die Eisenbahn von Montreal nach Winnipeg,
das ein Hauptzentrum für die nördlichen Distrikte ist.
Im Sommer befährt ein Dampfboot den Saskatchewan
und ein anderes den Winnipegsee zum Transport der
Pelze. Auf den Flüssen Athabasca und Mackenzie sind
drei Dampfboote stationiert. Auf diese Weise werden jetzt
volle 2 000 Meilen die Waren zu Schiffe befördert, wo
früher nur das Ruder des Voyageurs die Wege bahnte.
Der Schiffsverkehr zwischen London und der Hudsonsbay
besteht noch fort, die Ladung enthält nicht nur Felle,
sondern auch Fische, die besonders an der Labradorküste
gefangen werden.
Die Company fährt also fort, einen bedeutenden Faktor
in der Handelsentwicklung Canadas abzugebsn und
übt in praxi noch die Territorialrechte in jenem ungeheuren
Gebiet, nördlich des 55. Parallels aus, wo nur
wilde Indianerstämme hausen und Trapper und Fischer
bisher erst wagten, das Land zu besiedeln.
Schlussbetrachtung.
Ueberblickt man nun die Geschichte der Company im
ganzen, so fragt es sich: War die Politik, die sie verfolgt
hat, ihr selbst günstig und welche Bedeutung hat