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die Gesellschaft überhaupt für Canada und England gehabt
?
Die Hudsonsbay-Company ist von Anfang an eine echte
Handelsgesellschaft gewesen, d.h. völlig nüchtern und
praktisch denkend, ohne ideale Ziele im Auge zu haben,
kalt und vorsichtig ihren Vorteil und Nachteil berechnend
und sparsam jede Ausgabe bis ins kleinste erwägend.
Das sind Eigenschaften, die ein guter Kaufmann haben
muss, wenn er weiterkommen will. Aber die Company
war nicht nur sparsam, sondern auch geizig, und
das ist ihr schädlich gewesen.
Ihr Unternehmen war ein kühnes und verlangte unerschrockene,
tatkräftige Männer, um es weiterzuführen.
Aber ihre Geschichte hat gezeigt, wie sehr der Geiz ihre
Fortschritte hemmte. Obwohl ihr Gewinn in den ersten
Jahren 2000/0 betrug, war sie doch zu geizig, um sich
zuverlässige Leute für ihren Dienst anzuschaffen; und
später, als dies doch notgedrungen geschehen war, konnte
sie sich nicht entschliessen, ihren Winterers einen Anteil
am Gewinn zu gönnen, um den Unternehmungsgeist
zu heben. Auch hier verstand sie sich erst zu der Aenderung,
als die äusserste Not dazu zwang. >
Es ist nun eine müssige Frage, was geschehen wäre,
wenn die Aktionäre von Anfang an eine einsichtsvollere
Praxis ausgeübt hätten, doch das dürfte .sicher sein: ein
Lord Douglas wäre 1811 nicht nötig gewesen.
Aber als 1821 neue Elemente aufgenommen waren und
mit der neuen Verfassung ein andrer Geist die Leute
beseelte; da änderte sich auch die Politik der Company
Von nun an ist der weite Blick zu bewundern, mit dem
sie ihre Massregeln ergreift, die Tatkraft in der Ausführung
und die Ordnung und Einigkeit im Ganzen. Jeder
erhält das Seine, und jeder arbeitet mit Lust und Liebe
an seinem Teile, — dieser Geist spricht ganz besonders
aus dem Werke Ballantynes.