und die verwandten Gewerbe staatlich zu beaufsichtigen sind.
Besserung ist in erster Linie von der Aufklärung des Publikums
zu erhoffen. Darum habe ich geglaubt, das, was ich selbst erlebt
oder von kompetenten Beurteilern erfahren habe, mitteilen zu
sollen.
Sozial weniger gefährlich und auch erheblich seltener sind
einige, nunmehr zu beschreibende Erscheinungen.
e) Während des Krieges ist das „zweite Gesicht“ wieder öfter
erwähnt worden. Einzelne, im Felde Gefallene sollten sich durch
Klopfen, klägliches Rufen oder als Schatten in der Stunde ihres
Todes bemerkbar gemacht haben.
Soweit ich Menschen, die solche Wahrnehmungen gemacht
haben wollten, untersuchen konnte, handelte es sich um
Grenzzustände, d. h. entweder leicht Schwachsinnige oder hysterissch
veranlagte Persönlichkeiten, die offenbar irgendein zufälliges Geräusch
oder einen Schatten im Dunkeln falsch gedeutet hatten.
k] In das Gebiet des Aberglaubens gehören ferner auch die
Prophezeiungen über das Kriegsende. Aus der Rheinprovinz ist
dem Verfasser ein Fall bekannt geworden: Er betrifft eine
alte Frau in einem Dorfe bei Aachen. Sie trat eines Tages mit
der Behauptung hervor, daß in den letzten 3 Kriegen die Glocke
des Dorfes 3 Monate vor Friedensschluß jedesmal aus dem
Turme gefallen sei. Da dies im Sommer 1917 dort auch
passierte, sagte sie den Frieden voraus. Wie wir inzwischen
wissen, sehr zu Unrecht.
L) Weniger ernst zu nehmen ist der „Aberglaube“ der Flieger,
wie er + halb scherzweise in einzelnen Büchern erwähnt wird.
h) Bedeutungsvoller dagegen ist der Glaube, gegen Kugeln
gefeit zu sein, der bei manchen ehemaligen Wildsschützen bestehen
soll. Näheres habe ich bisher darüber nicht ermitteln können.
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