Metadata: Wirtschaftliches Verpacken

wird, und die Briefumschläge verwendet. Diese Packungsarten 
sind die einzigen, bei denen sich die Normung schon in größerem 
Umfange durchgesetzt hat. Man kann hier ganz bestimmte 
vorgeschriebene Formen erhalten. In den Behörden haben sich 
diese genormten Maße schon vielfach durchgesetzt, während 
die Industrie leider mit der Anwendung der Normenmaße 
noch stark zögert. Die wirkliche Durchführung der Nor- 
mung bedeutet hier wesentliche Papierersparnis, Ersparnis in 
der Abfertigungszeit, in der Beförderung und Beförderungs- 
kontrolle, z. B. beim Entwerten der Marken. Als Beispiel seien 
hier die Größen der genormten Briefumschläge angeführt. 
Briefhüllenformate der Deutschen Industrienormen DIN- 
Blatt 678: 
Kurzzeichen 1 
N 81 114 
4 162 
; 229 
„„w 324 
7 * 324 
HU. 25 176 
5 A "6 250 
B4.. „7707020358 
%DB4. ... . 136 x 355 
Um Aufschriftfehler zu vermeiden, tragen die Briefumschläge 
vielfach ein sogenanntes Fenster, d. h. eine geölte besonders 
umrandete Stelle, durch welche die Originalaufschrift des ein- 
gesteckten Briefes hindurchscheint, so daß die Adresse nicht 
nochmals gesondert geschrieben werden braucht. Die Fenster 
sollten jedoch nicht zu klein sein, damit bei einer Verschiebung 
des inliegenden Briefes die Adresse nicht verschwindet. Außer- 
dem muß der inliegende Brief genau nach Vorschrift gefaltet 
werden, damit die Adresse auch unter dem Fenster erscheint. 
Die Schließung dieser 
Umschläge findet meist 
noch durch Leimung 
einer überschlagenden 
Klappe statt. Bei 
Drucksachen, die nicht 
fest geschlossen werden 
dürfen, gibt es ver- 
schiedene Verschluß- Abb. 247—248, Scheibenverschlüsse. 
nn 
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