fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

588 VIERTER TEIL 
Wie die Statistik zeigt, hat eine beachtliche Verminderung der Zahl 
der Kassen und der Zweigstellen Platz gegriffen. Diese Erscheinung kommt 
daher, dass viele Gesellschaften zur selbständigen Deckung der über- 
naommenen Risiken zu klein waren und daher.ihre Verpflichtungen trag- 
(ähigeren. Gesellschaften überliessen. In mehreren Fällen haben solche 
Gesellschaften die freiwillige Versicherung ihrer Mitglieder fortgeführt. 
Die verhältnismässig geringe Zunahme der Mitgliederzahl und die erhebliche 
Erhöhung der durchschnittlichen Mitgliederzahl weist daraufhin, dass eine 
starke Konzentrationsbewegung vor sich geht. 
Die folgenden beiden Tafeln geben ein Bild von der Zahl der verschie- 
jenen Kassenarten und von dem durchschnittlichen Mitgliederbestand. 
ZAHL DER VERSCHIEDENEN KASSENARTEN AM 31l. DEZEMBER 19181 
Kassenart 
Zentral geleitete Kassen. . . 
Kassen mit Zweigstellen. . . 
Versicherungsgesellschaften 
und „Colleeting Societies‘““ . 
Gewerkschaftskassen . . 
Betriebskassen . .. .. 
Zusammen. 
| Absolute Zahlen | Verhältniszahlen 
1.072 
58 
793 
34 
124 
00 
2 
15 
6 
700 
* Report of the Government Actuary on the Valuation of the Assets and Liabilities 0} 
Approved Societies as at 31 December 1918. 
GESAMTZAHL UND DURCHSCHNITTSZAHL DER MITGLIEDER 
BEI DEN VERSCHIEDENEN ANERKANNTEN GESELLSCHAFTSARTEN 
Kassenart 
Zentral geleitete Kassen . 
Kassen mit Zweigstellen. . 
Versicherungsgesellschaften 
und „Collecting Societies““ 
Gewerkschaftskassen . . . 
Betriebskassen. ..... 
Insgesamt . . 
Absolute 
Zahlen 
3.451.000 
3.290.000 
6.211.000 
1.449.000 
120.970 
14.521.970 
Verhältnis- 
zahlen 
23,8 
22,7 
42,8 
9,9 
0.8 
"90,- 
Durchschnitt], 
Mitgliederzahl 
einer Kasse 
3.200 
56.900 
182.700 
6.400 
1.200 
Wie sich aus den Tafeln ergibt, erfassen die privaten Versicherungs- 
gesellschaften und die „Collecting Societes‘“ die Mehrzahl der Versicherten, 
abwohl sie selbst wenig zahlreich sind. Ihnen folgen die Vereinskassen 
auf Gegenseitigkeit mit oder ohne selbständige Zweige. Die privaten Ver- 
sicherungsgesellschaften, die „‚Collecting Societies‘“ und die Vereinskassen 
auf Gegenseitigkeit umfassen im ganzen ungefähr 90 v, H. der Versicherungs-
	        
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