ig, Nicht kommen, da das Rohmateriak die Vollbelastung der Arbeiterinnen
uß Mit Arbeit bald‘ nicht mehr gestattete und eine Bevorzugung der Anfän-
en ßerinnen von den Aelteren mit Recht als unbilliger Entzug der Ver-
is- dienstmöglichkeiten betrachtet wurde. In der Folge trat noch ein Wech-
sel der Betriebsleitung ein, die ihr Interesse zunächst auf andere, objek-
te iv technische Fragen konzentrierte, doch beabsichtigt die Fabrikleitung
m Nach einer Mitteilung von Herrn Iwan Bally, jetzt eine solche Nähschule
e- definitiv einzurichten.
S Schlußfolgerungen:
‚h Diese ersten Untersuchungen aus den Jahren 1914—17 sind nicht
18 Nur historisch interessant, sie bilden das Skelett der weitern Arbeiten
Is auf diesem Gebiete. Ohne sie wären wir heute noch zum größten Teil
auf wissenschaftliche Hypothesen von noch unbekanntem praktischem
Wert und auf die Einzelstudien der Hochschullaboratorien, die unseres
Wissens, soweit aus den einschlägigen Publikationen zu ersehen ist, ihre
m Feuerprobe auch: noch nicht bestanden haben, angewiesen. |
4 Es ist ein Verdienst der Firma Bally in Schönenwerd, die besproche-
3 nen Arbeiten vor Jahren schon angeregt und deren Ausführung in ihrem
ır Keirieb ermöglicht zu haben. Speziell Herr Iwan Bally ist zu dan-
A ©n, daß die Ergebnisse in dieser Schrift weiteren Kreisen zugänglich
‚- BS°macht werden können.
n
ANHANG ZUM I. KAPITEL.
diesem Anhang sind einige Auszüge aus einem Bericht von Suter,
Kran vom September 1917, wiedergegeben. Diese Zitate sind teilweise
rühren Zuammenfassungen schon erwähnter Gesichtspunkte, teilweise be-
©n sie Gebiete, die an das Problem des Anlernens angrenzen.
een den einschlägigen Studien in der Näherei drängte sich immer
lerne die Erkenntnis auf, daß die Art und Weise, wie das Arbeiten er-
bei Da von entscheidender Bedeutung für die endgültige Beschaffen-
fang ey Arbeitsprozesse ist, und zwar schon von Anfang an! Der An-
ES ORTE bloß inhaltlich den Boden für das Spätere, sondern der
und ıche Charakter einer Arbeitsweise bildet sich schon am Anfang
vererbt sich auf die höheren Entwicklungsstadien der Arbeit fort.”
are Eintritt in den Betrieb verfügt jedes Individuum bereits über
Wohnheurn mehr oder weniger differenzierte und feste‘ Verhaltungsge-
ökono ii Charakteristisch für diese ist, daß sie mit einer rationellen,
Oder. ischen Betätigung, wie sie die moderne Arbeit verlangt, nichts
Seine be Sehr wenig gemein haben. Der natürliche Mensch ist gewohnt,
Erfahr etätigungen auszuführen, wie es ihm gerade paßt und liegt. Die
Sich w lehrt, daß es außerordentlich langer Zeit bedarf, bis Neulinge
weit in die Betriebsnormen eingewöhnt haben, daß sie die ver-
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