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Die Einnahmen und Ausgaben der Steuerverwaltung.
Inland. Revenue,
1912/13 1925/26
Original- Vorkriegs-
ziffern kaufkraft
Ausgaben. in 1000 £
1. Gehälter der vom Staate gestellten Beamten 1221 4.775 2 809
2, Gehälter der von der Selbstverwaltung ge-
stellten Beamten. 04.4 0000ER Ku 447 1209 zu1
3. Pensionen, Entschädigungen ............. 198 314 185
4. Laufende Sachausgaben ;................ 114 339 199
5. Investitionen +........040 002 Kar nen HD 38 82 48
Insgesamt .... * 2018 6719 3 952
Einnahmen,
1. Income Tara 41 112 258 064 151 802
Super TAB... en nn En a 3 600 67 833 39 902
Corporation Profits Taz ........04++ + = 11 705 6 885
Excess Profils Tag 2. - 2 383 1 402
3 Land Tan en en ne 687 673 396
Inhabited House Duty... une 1.956 28 16
3. Eslate Duties -........000n 00 nen 25 406 61 330 36 077
En 10 075 25 129 14 782
5. Inerement Value Duty ..0.0.0000000 00000 17 = an
Undeveloped Land Duty ..........00.+++ 4 98 = —
Reversion Dil. +02 ne NEAR Km 48 — —
Mineral Rights Duty... en nn 274 262 154
Insgesamt .... 83 273 427 407 251 416
Gesamteinnahmen.... 83 273 427 407 251 416
Gesamtausgaben...... 2018 6719 3.952
Überschuß ..... 81 265 420 688 247 464
Die Gesamtziffer der Ausgaben für Inland Revenue hat sich von rund 2 Millionen £ im Jahre 1912/13
auf 4,0 Millionen £ (Vorkriegskaufkraft) im Jahre 1925/26 erhöht, d.h. also verdoppelt. Vermehrt
haben sich vor allem die Personalausgaben, und innerhalb dieser wiederum, wie aus der Übersicht hervor-
geht, die Ausgaben für die vom Staate gestellten Beamten, deren Zahl sich nach den Angaben der bear-
beiteten Etats von 4 450 auf 13 107 erhöht hat. Hierin kommt die Tatsache zum Ausdruck, daß die Macht-
stellung in der Steuerverwaltung, wenn auch bisher nicht rechtlich, so doch tatsächlich mehr und mehr von
den von der Selbstverwaltung gestellten Beamten auf die vom Staate gestellten übergeht. In die Hände
letzterer ist allmählich das ganze Ermittlungsverfahren und für die Mehrzahl der Fälle auch die sachliche
Entscheidung gekommen, während die Funktion der ersteren sich jetzt im wesentlichen auf eine schieds-
richterliche Tätigkeit zwischen Staat und Steuerzahler beschränkt.
Der Ausgabensteigerung entspricht etwa eine Verdreifachung des Ertrages der Inland Revenue mit einer
Steigerung von 83 Millionen auf 251 Millionen £ (Vorkriegskaufkraft), die in erster Linie auf die von jeher
äußerst bewegliche Income Tax zurückzuführen ist. Der prozentuale Anteil der Gesamtausgaben an den
Gesamteinnahmen ist von 2,42 v H im Jahre 1912/13 auf 1,57 vH im Jahre 1925/26 gesunken. Diese auffallend
niedrigen Prozentsätze erklären sich daraus, daß sich das englische System der direkten Besteuerung auf
wenige, aber umso ertragreichere Steuerformen beschränkt. Die wesentlichsten dieser Steuern sind die
Einkommensteuer und die Erbschaftsteuern, von‘ welchen die erstere fast zwei Drittel der gesamten Ein-
nahmen der Verwaltung der Inland Revenue erbringt. Die- Beschränkung der direkten Besteuerung auf
wenige Steuerformen, die in Großbritannien durch die verhältnismäßig hohen Durchschnittseinkommen
ermöglicht wird, verbilligt naturgemäß die Kosten der Veranlagung und Erhebung. Dazu kommt, daß
bei dem Veranlagungsverfahren der Income Tax ehrenamtlich tätige Personen mitwirken. Hier liegt
demnach eine öffentliche Inanspruchnahme von Arbeitskräften vor, die in den Etatziffern nicht zum
Ausdruck kommt.
Da die materielle Ausgestaltung der Verbrauchsteuern und der Zölle eine wesentliche Veränderung nicht
erfahren hat, haben sich die Ausgaben der Verwaltung der Customs and Exeises nur unwesentlich von
2,6 Millionen auf 3,1 Millionen £ (Vorkriegskaufkraft) erhöht; die Zahl der beschäftigten Personen ist nach den
bearbeiteten Etats von 8482 auf 11319 gestiegen. Die Einnahmen dagegen haben sich, in Vorkriegskaufkraft
ausgedrückt, mit 71,7 Millionen bzw, 150,9 Millionen £ mehr als verdoppelt. Der prozentuale Anteil der