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verkehr, die Zahlen stark; die beiden Höhepunkte stellen die Jahre
1618 und 1649 dar. Einzelne Zahlen erklären sich leicht aus den
Verhältnissen; so die starken Rückgänge der Zufuhren in den Jahren
1624, 1625, 1629, 1630 aus den schlechten Ernten in Polen!), so der
fast völlige Ausfall 1645 aus dem damaligen kriegerischen Zustand
am Sunde. Die Periode des 1ı2jährigen Waffenstillstandes zeigte
besonders hohe Getreideeinfuhren, was sich auch aus den gesicherteren
maritimen Verhältnissen erklärt. Hinter den in niederländischen
Schiffen beförderten Getreidemengen standen die mit anderen
Schiffen transportierten Ladungen weit zurück. Es ist wohl anzu-
nehmen, daß ein sehr großer Teil dieser mit niederländischen Schiffen
beförderten Getreidemengen nach den Niederlanden ging, ein
Teil weiter nach Spanien, Portugal, Frankreich. Unter den sonst
westwärts in niederländischen Schiffen beförderten Waren traten
mit nicht unerheblichen Mengen auf: Hanf, Flachs, Werg, Holz in
den verschiedensten Formen (Klapholz, Dielen, Planken, Masten
usw.), Asche, Pech, Teer, Potasche, Häute, Eisen, Kupfer, Blei usw.
In niederländischen Schiffen passierte Getreide den Sund westwärts (in Lasten).
Jahr Roggen Weizen Hafer Gerste insgesamt
I59I1 26 995 2 258 2821 625 32 699
1592 26 880 2235 2 168 139 311422
1593 39 527 2 411 3258 ‚| 574 45 770
1594 27/163 3 800 2 475 ; 580 34 018
1595 25 878 3,787 2 393 973 33/031
1596 28 157 2179 | 2241 1122 33 699
1597 38 874 4 060 2533 / 408 45 875
1598 43 748 9 855 I 515 2 55 120
1599 25547 3 611 11030 0 191 30 452
1600 1 39.774 2 768 653 164 34 359
1601 33 439 2 I9I 632 12 36 274
1602 22 596 3 249 | 35 I5 ] 25 895
1603 31 887 3.167 335 = 5337
1604 24 067 I 268 305 ZT 25 640
1605 28 721 700 1 165 82 30 664
1606 29 524 2 087 1287 68 32 966
1607 | 44 276 8 120 3 155 41 55 592
1608 72 094 5 602 2 146 | 558 + 80 400
1609 34 689 5 036 I 844 100 | 41 669
1610 27.047 / 3 088 3 461 282 33 878
3) Vgl. auch oben S. 159.
CC
Er: