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Die organisatorischen Grundlagen.
Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. — Die ersten
Krankenversicherungsvereine sind auf die Initiative von
Personen zurückzuführen, die sich ohne Gewinnabsicht
zwecks gegenseitiger Unterstützung im Krankheitsfall
zusammengeschlossen haben. Die Versicherungsvereine
auf Gegenseitigkeit sind in der Regel jederman ohne
Rücksicht auf soziale Schicht, Beruf und Wohnsitz zugänglich.
Hilfskassen dieser Art sind namentlich in den
romanischen Ländern entstanden. In den anglo-sächsischen
Ländern, insbesondere in Grossbritannien treten
neben die aus der Initiative der Vorsorglichen entstandenen
Hilfskassen von Versicherungsgesellschaften errichtete
Versicherungskassen hinzu; in der Tat sind die
Gesellschaften bestrebt, nebst den auf Gewinn gerichteten
Versicherungszweigen gemeinnützige Volksversicherungsabteilungen
ins Leben zu rufen.
Die berufsständigen Kassen. — Neben die freiwilligen
Hilfskassen treten schon sehr zeitlich berufsständige
Krankenkassen. Es hat sogar den Anschein, dass die
allerersten Kassen berufständiger Natur waren. Zu den
berufsständigen Krankenkassen gehören die Gewerkschafts-,
Betriebs- und Innungskrankenkassen sowie die Krankenkassen
besonderer Berufszweige. Die Stärke einzelner
berufsständiger Krankenkassen, namentlich jener der
Verkehrs- und Knappschaftsbetriebe, beruht darin, dass
sie ihren. Mitgliedern vereinzelt ‚grössere Vorteile zu
bieten vermögen als territoriale und zwischenberufliche
Krankenkassen.
Die Gebietskrankenkassen. -— Neben den Vereinsund
berufsständigen Krankenkassen tauchen die Gebietskrankenkassen
auf. Anfänglich waren sie dazu bestimmt,
jene Versicherungspflichtigen zu erfassen, die einer anderen
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