Begrüßungen durch Briefe und Telegramme. 75
S. H. Jhabvala, Sekretär des Zentralrates der Bombayer Gewerkschaften:
„Bitte übermitteln Sie dem Kongreß die herzlichsten und besten Wünsche
der Arbeiterbewegung Bombays. Obgleich wir in politischer und wirtschaftlicher
Sklaverei schmachten, schlägt unser Herz für den Kongreß. Wir
grüßen in aller Einstimmigkeit und völliger Solidarität die erste Versammlung
der unterdrückten Völker.“
M. K. Gandhi:
„Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Einladung zum Brüsseler Internationalen
Kongreß gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus.
Ich bedauere, daß meine Arbeit hier in Indien mich daran hindert, an
dem Kongreß teilzunehmen. Ich wünsche Ihnen jedoch aus tiefstem Herzen
einen jeden Erfolg bei Ihren Verhandlungen.“
Das Freiwilligenkorps des Allindischen Nationalkongresses, „Hindustani
Seva Dal“ schickt folgendes Telegramm:
„Wir entbieten unsere brüderlichen, solidarischen Grüße. Herr Jawahar
Lal Nehru soll die ‚Hindustani Seva Dal‘ auch vertreten. Es lebe die Freiheit
der unterdrückten Völker!“
Die betagte Führerin der indischen Freiheitsbewegung Bhikhaiji Rustom
Cama sendet folgende Botschaft von ihrem Krankenbett:
„Ich bin mit Ihnen im Geist und wünsche dem Kongreß allen nur
möglichen Erfolg.“
Telegramm von Shapurji Saklatvala, M. P., aus Nagpur, Indien:
„Grüße dem Kongreß! Indien wünscht, daß Ihre Anstrengungen die vom
Fieber befallenen Imperialisten MacDonald, Chamberlain und Thomas zur
Besinnung bringt, andernfalls wird die Zukunft der westlichen Arbeiter noch
schlimmer als die der unterdrückten Rassen werden.
Shapurji Saklatvala, Mitglied des englischen Unterhauses.“
Vereinigte Staaten.
Scott Nearing, New-York, telegraphiert:
„Möge der Kongreß darin Erfolg haben, die unterdrückten und ausgebeuteten
Völker des Ostens und Westens zu einer gemeinsamen Aktion für
die Sozialisierung der Produktion und der Vernichtung des Imperialismus
zu vereinen.“
Die Anti-imperialistische Liga Amerikas sendet folgendes Begrüßungstelegramm:
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