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Vorrats sinkt, den man schon davon hat. Aber für
speziellere Zwecke reicht das nicht aus und so können
wir uns nicht begnügen gerade bei diesem Maß von
Wissen über die Gestalt der „Nachfragekurve“ stehen
zu bleiben. Vielmehr müssen wir durch Einführung
weiterer Daten, namentlich statistischer Natur,
Näheres zu erfahren suchen, und das wird dann auch
zu zwar innerhalb des vorhandenen fundamentalen
Rahmens liegenden, aber in ihrer größeren Speziali
sierung neuen Resultaten führen. Oft auch hat die
Theorie über die Formen der Dinge überhaupt keine
Annahmen gemacht, und hier kann aus statistischem
Material die Basis für neue theoretische Entwick
lungen gewonnen werden. Endlich sind wir heute
nur ausnahmsweise in der Lage einander entgegen
arbeitende Momente gegeneinander quantitativ abzu
wägen, z. B. die Größe der Vor- und Nachteile, welche
die einzelnen Wirtschaftssubjekte von einer wirt
schaftspolitischen Maßregel, etwa einem Zoll, er
fahren. Immer gibt es da Vor- und Nachteile, und
heute kann die Ökonomie meist nur die Natur der
selben angeben, nicht auch, ob ein Saldo von Vorteil
oder ein Saldo von Nachteil vorliegt. Aber diese
Frage ist da. Sie kann oft schon durch Ausarbeitung
der Theorie — ohne jede neue Anleihe von Tat
sachen — beantwortet werden. Oft aber erfordert
ihre Beantwortung ein Einarbeiten von Tatsachen in
die Theorie. Dieser Weg ist steinig. Auf ihm treffen
wir die größten Schwierigkeiten sowohl der Theorie
wie der modernen statistischen Methoden. Aber er
führt, obgleich das nächste Vordringen auch mit dem