Full text: Denkschrift über die in der Schweiz, Norwegen, Schweden, Kanada und den Vereinigten Staaten von Nordamerika getroffenen Maßnahmen zur Preisstabilisierung des Getreides sowie über die dabei gemachten Erfahrungen

Nr. 2785 
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gung der Getreideerzeugung im Inland nur des— 
halb nicht höher belaftet, weil die angekauften Men— 
gen von norwegischem Getreide zu unbedeutend 
waren, um verteuernd auf den Gesamtverbrauch 
virken zu können. 
Die oben wiedergegebenen graphischen Darstel— 
iungen lassen erkennen, daß das Monopol für Ge— 
treide und Mehl in Norwegen nicht zu einer Sta— 
bilisierung der Mehl- und Brotpreise geführt hat. 
Auch die weiteren von dem norwegischen Er— 
nährungsdepartement dem Parlament vorgelegten 
»ergleichenden Preistabellen zeigen, daß die Preise 
don Brot und Mehl sich in Norwegen in der Mo— 
iopolzeit ziemlich genau in den gleichen Kurven be— 
vegten wie in den monopolfreien Ländern Schweden 
ind Dänemark. Die Loslösung der Prei-bewegung 
ür Brot und Mehl von den Auslandspreisen war in 
Lorwegen schon deshalb schwieriger als in der 
Schweißz, weil der Bedarf Norwegens noch in 
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verden mußte. Für ein Durchhalten mit mittleren 
Preisen durch Haussezeiten der Weltmarktpreise 
ehlten der norwegischen Monopolverwaltung in den 
ritischen Zeiten die ausreichenden Warenbestände. 
Das Getreidemonopol hat nicht verhindert, daß 
in der Brotversorgung Norwegens in der Nach— 
riegszeit die gleichen Erscheinungen hervortraten, 
vie sie in Laäͤndern ohne Getreidemonopol als 
Kriegsnachwirkungen zu beobachten waren: ins— 
gesamt geringerer Brotverbrauch unter gleichzeitiger 
Zunahme des Verbrauchs an Weizenbrot. Die 
Finfuhr von Roggen und Weizen zusammengenom— 
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nen ist im Durchschnitt der Jahre 1921 bis 1925 
im 64000 dze geringer als im Durchschnitt 
909/1913. Allerdings ist gleichzeitig die Ernte— 
nenge an Roggen und Weizen zusammen im Durch— 
ichnitt um 61000 de höher. Die Verminderung 
»es Verbrauchs an diesen Getreidearten ist demnach 
»er Menge nach an sich unbedeutend, fällt aber mehr 
us Gewicht, wenn man berücksichtigt, daß die Be— 
ölkerungszahl in der Vergleichszeit um 10 v. H. 
estiegen ist. Deutlicher trift die Verminderung des 
ßerbrauchs hervor, wenn Hafer und Gerste, die in 
orwegen zu den der menschlichen Nahrung dienen— 
»en Getreidearten rechnen, mit in Betracht gezogen 
verden. Die Einfuhr an Körnerfrüchten, Weizen, 
soggen, Gerste und Hafer, ist im Durchschnitt der 
Wirtschaftsjahre 1921 bis 1925 um rund 600 000 da 
geringer als die Einfuhr im Durchschnitt 1909, 1918. 
das bedeutet eine Verminderung um 13 v. H. 
der einheimische Körnererntenertrag im Durch— 
chnitt der Ernten 1921 bis 1924 ist um rund 
260 000 dæe größer als 1909, 1913. Es bleibt dem— 
tach immer noch ein Minderverbrauch von rund 
340 000 dæe trotz höherer Bevölkerungszahl, und 
war ist der Rückgang hauptsächlich eingetreten im 
berbrauch von Gerste. Der Verbrauch an Weizen 
illein ist im Durchschnitt der Wirtschaftsjahre 
921/1922 bis 1924/1925 um 709 000 dae höher 
ils im Durchschnitt 1909,1913, weist also eine 
Steigerung um 73 v. H. auf. Der Verbrauch an 
Roggen im Durchschnitt der Wirtschaftsjahre 
921/1922 bis 1924/1925 ist um 712000 dæe ge— 
inger als im Durchschnitt 1909/1913. Das be—
	        
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