Full text : Psychologie der Werbung

Prozentuale Angaben der
Männer Frauen
‘931 Angaben)|(238 Angaben)
In Persönlichkeit des Verfassers . . . 1,8 1,7
Vorlräge‘ USW... 0 4 AT 2,8 5,0
Interessen; Studium... 2 4,7 5
Ansichtssendung“.. .. 03 Ja
Zeitungsartikel... 20 1 ) ;
Zitale rn ER BER re 2,6 „5
Texiproben . 2 N 2,1 ' 2,5
; Verlagsberichte . . -. +. 0,8 ; -
Vorherige Lektüre . . . .- 0,9 2,1
19 Buchausstattung . . + + 05 0,8
Die Verfasserin weist mit Recht darauf hin, daß Kriegszeit
und spezifische Richtung des Diederichs’schen Verlags gewisse
Gültigkeitseinschränkungen der statistischen Ergebnisse bedeuten.
 Für die Firma E. Diederichs haben sie aber trotzdem einen
gewissen Wert. Sie zeigen z. B., daß die Bücher, auf die sich die
Untersuchungen erstreckten, den Käufern vornehmlich durch
Rezensionen bekannt wurden, während andere Reklamemittel wie
die Ansichtssendung fast ganz versagten. Auch daß Schaufen:
sterreklame, Anzeigen, Prospekte und Kataloge mehr bei Männern
 als bei Frauen wirkten, die ihrerseits mehr durch persönliche
 Empfehlung beeinflußt wurden, ist interessant.
Zweifellos konnte daher eine vorsichtige Verwendung dieser
Resultate dem Diederichs’schen. Verlag bei den späteren Werbungen
 für die gleichen oder für ähnliche Bücher zustatten
kommen, Aber allerdings muß die Auswertung solcher Ergebnisse
 sehr vorsichtig stattänden. Warum waren denn die Rezensionen.
 so sehr im Vorteil gegenüber den Ansichtssendungen ?
Wenn Diederichs nur wenige ungeeignete Zeitschriften und Zeitungen
 mit Rezensionsexemplaren bedacht hätte, so hätten die
Rezensionen vielleicht noch weniger Erfolg gehabt als die Ansichtssendungen.
 Daß die Verlagsberichte ganz und die Textproben
 fast ganz schlecht abschnitten, ist vielleicht mehr geeig-7
 Marbe, Werbung. AT

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