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täten zu verfolgen. Nur ein solches Vorgehen ermöglicht
gleichzeitig, bei Wiederbelebung der Geschäfte nicht die
beste Zeit erst verwenden zu müssen, um Versäumtes
nachzuholen, sondern alsdann an dem Aufschwünge in
vollem Masse teilzunehmen.“
Der guten Konstruktion ihrer Maschinen anderen
ausländischen konkurrierenden Fabriken gegenüber ver
dankt es die schweizerische Elektrizitäts-Industrie, dass
sie sich doch noch relativ schnell wieder erholen konnte.
Wie der Geschäftsbericht von Brown, Boveri & Co. für
1902/03 erwähnt, trug hierzu auch nicht unwesentlich
^ei, dass „äusserste Sparsamkeit in allen Betrieben“
herrschte. Der Verbilligung der Herstellungsweisen
wandte man die grösste Aufmerksamkeit zu; die
Requisition Stätigkeit wurde vermehrt. In dem Geschäfts
jahre 1903/04 konnte die Geschäftsstörung als über
wanden gelten. —
10. Interessenvereinigungen.
Preisvereinigungen, Kartelle odersonstigelnteressen-
verbände (Ringe. Trusts usw.) kommen in der schweize
rischen elektrotechnischen Industrie nur ganz vereinzelt
vor. Zu einem, wenn auch nur loseren, Zusammenschluss
her Grossfirmen ist es bis jetzt nicht gekommen.
Man verfolgt mit grossem Interesse den heissen
Konkurrenzkampf der deutschen Nachbarbetriebe, r er
zur Vernichtung grosser und kleiner Werke führt, gei
aber nicht daran, sich selbst vor Uebergriffen zu
Wahren bezw. hierfür geeignete Schritte ( inzul
Eigentlich sollte man glauben, dass es den Gross
firmen bei ihrer geringen Zahl nicht schwel falle, einen