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aus, daß ich vor nur selbst erschrak. Was auch mein
Vater sagte, ich antwortete bloß durch ein trotzig höh
nisches Lächeln, das meinen Vater reizte, mich ins Ge
sicht zu schlagen. Doch hielt er an sich.
Ruhig zog ich mich an, sagte, daß ich zu Hiller müsse,
und ging mit dem Vorsatz hinunter, mich in die Ohle
zu werfen.
Als ich an das Geländer trat, blieb ich stehen. Ich
überlegte, wie ich es machen sollte.
„Du gehst die Stufen hinunter," sagte ich zu mir
selbst. „Bist du aus der letzten, so steckst du deinen Fuß
ins Wasser, darauf erhebst du den anderen in die Höhe;
natürlich stürzest du vornüber und bist frei."
Hier dachte ich an meine Mutter, auch wohl an meinen
Vater. Doch schritt ich entschlossen nach der Treppe zu,
denn meine Aufregung war zu groß.
Da plötzlich hörte ich rufen: „Ferdinand!" Ich drehte
mich um. Mein Vater stand hinter mir, bleicher noch als
ich selbst.
„Was machst du hier?"
„Ich sehe mir das Floß an."
„Du brauchst nicht in die Stunde zu gehen, geh in«
Kontor."
Ich folgte, setzte mich aufs Sofa, und in einer halben
Stunde fand ich, daß ich sehr unrecht getan habe, einen
solchen Vorsatz gefaßt und meinem Vater solche Furcht
verursacht zu haben. Denn daß er meinen Plan merkte,
zeigte mir seine Blässe, sein Verbot, in die Stunde zu
gehen — er wollte mir vermutlich Zeit geben, mich zu