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ildende Kunst und Musik. 695
gendwelche speziellen gesellschaftlichen An—
des Adels, seien es die des Bürgertums,
erschien. Denn diese Symphonie zeigt
erkömmlichen Weise typische Stimmungen
deren Gefühlswert in Einzelheiten ja
ganzen aber festgelegt war: sondern ihr
ßer poetischer Plan zugrunde. Den Gang
Welt der Unvollkommenheiten zu schildern,
f um sein innerstes Dasein und dessen
jenblick des scheinbaren Unterliegens, dann
lufschwungs und endlichen Sieges in einer
ien darzustellen: das war die Aufgabe.
wältigend sie Beethoven gelöst hat. Wie
nentar ein, fast lieblos im Ausdrucke,
Eindrücke wie Stahlblöcke geschleudert;
Trauermarsch schrille Klage, grollende
mme Hoffnung auf den Sieg des Großen,
kein Ton um des Tones halber: bis die
humoristische und parodistische Elemente
eligen Anschauung des Heldenwerkes und
el des Meisters verkunden: „Kraft ist die
die sich vor anderen auszeichnen, und sie
Bekannt ist, daß Beethoven die fertige
nuskriptes der „Sinfonia eroica, composta
vvenire di un grand' vomo“ mit der
»e“ versehen hatte; daß er aber, als ihm die
— aaparte habe sich zum Kaiser erklärt, in
Def: „Ist der auch nicht anders als ein
— an den Tisch ging, das Titelblatt
en durchriß und zur Erde schleuderte.
lufführung der „Eroika“ im Januar 1805
richten über sie der folgende. Die Sym—
eine sehr weit ausgeführte kühne und
ehlt ihr gar nicht an frappanten, schönen
ge scheint sie sich ins Regellose zu ver—
und Bizarren ist zuviel, wodurch die
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