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vorgeht. Das Verhältnis des Verdienstes eines Gewerbetreiben
den zum Bruttowert seines Produktes war bei
Matten
machern
für den
len Markt . . 66.0 57.0 63.4
;rnten „ . .
jchenhändler
in Prozenten
in rrozeiiien
63.4 64.1 18.0 37.8 29.
72.5 —.— 66.25 74.8 —.— —.— —.
im Ak-
57.7 48.0
.2 58.7 27.4
—. . .— 69.8 38.0
60.81 51.3 12.7 35.9 38.0 58.2 23.0
32.0 11.1 24.4 18.2 45.9 —
So stehen die Gewerbetreibenden vor einem Dilemma: entweder
ihre Erzeugnisse auf dem lokalen Markt, aber nur für eine geringe
Summe abzusetzen, um einen höheren Verdienst herauszu
schlagen, oder sich der Vermittlung des Zwischenhändlers
zu bedienen, um regelmäßiger und mehr, wenn auch bei
einem relativ geringeren Verdienst, produzieren zu können. Die
reichen Kustari verkaufen ihre Erzeugnisse auf den entfernten
Märkten selbst. Diese spielen häufig auch die Rolle von Zwi
schenhändlern für die anderen Kustari und haben dabei einen
doppelten Verdienst: sie setzen ihre eigenen Erzeugnisse vorteil
hafter ab und verdienen noch an denen der anderen Kustari.
Parallel mit der Änderung in den Produktionsbedingungen,
die durch die Zunahme der Handwerkerzahl hervorgerufen wird,
ändern sich auch die Bedingungen, unter denen der Handwerker
sein Material erhält. Zuerst bekam er das Rohmaterial vom
Besteller geliefert. Mit dem Übergang zur Marktarbeit muß der
Handwerker sich selbst das Material verschaffen. Solange aber
sein Betrieb noch von geringem Umfange ist, kann er das Roh
material leicht im Nachbarladen erhalten und hängt vom Zwi
schenhändler in keiner Weise ab. Erst mit der Ausdehnung des
Absatzgebietes, für das der Handwerker arbeitet, und mit der
steigenden zeitlichen Trennung zwischen der Produktion und
dem Absätze kommt der Kustar in Abhängigkeit vom Zwischen
händler, dem Materiallieferanten. Da er weiter produzieren muß,
ohne vorher seine Ware abgesetzt zu haben, so ist er auch viel-