fullscreen: Die Schweiz

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von 3 Mill. Fr. Die Schweiz hat, auf die Volks- 
zahl berechnet, einen sehr starken Verbrauch an 
Bier und Wein. 
sofwi- Die Tabak- und Zigarrenfabriken ver- 
industrtc zu dem im Lande gewachsenen Rohtabak die 
sechsfache Menge (75 OOO q im Wert von 10 Milt. 
Franken) ausländischer Blätter, meist wieder für 
den sehr bedeutenden Verbrauch im Inland. Die be 
kanntesten Fabrikate stammen aus Vevey, Grand- 
son, Reinach im aargauischen Wynental und aus 
Brissago. 
6. Fabrik und Heimarbeit. 
b« Ju nahezu allen Gebieten der Industrie hat wäh- 
'"'‘tenb der letzten Jahrzehnte die Hausarbeit ihre 
frühere Bedeutung eingebüßt. Die Groß- oder Fa 
brikindustrie entzieht ihr mehr und mehr die Arbeits 
kräfte. In einzelnen Zweigen ist der Ruin der 
Hausindustrie bereits eingetreten oder steht nahe 
bevor. Nur in der Stickerei vermag die Fabrik 
die Hausarbeit nicht zu verdrängen. Hier sind 
im Gegenteil Fabriken eingegangen, und die soge 
nannten Plattstich-Stickmaschincn fanden den Weg 
in die Wohnung des Einzelstickers zurück. Da die 
Plattstich-Stickmaschinen von Hand bewegt werden 
müssen, so konnte der fabrikmäßige Betrieb keinen 
Vorsprung gewinnen. Er war wegen der vielen 
bindenden Vorschriften der Fabrikgesetzgebung (siche 
unten) der Hausstickerei gegenüber sogar im Nachteil. 
Der im übrigen allgemeine Rückgang der Heim 
arbeit mag beklagt werden, weil der Massenbetrieb 
in der Fabrik die persönliche Art der Arbeiters 
verflacht, sein Selbstbestimmungsrccht verkürzt und 
bisweilen durch einseitige Beschäftigung das In 
teresse und die Freude am Beruf abstumpft; beim 
Übergang zur Großindustrie verliert sich auch das
	        
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