Frankreichs übertroffen wird. Berschiedene Städte
des Mittellandes bringen die Erzeugnisse der Feinmechanik,
die Präzisionsinstrumente, auf den
Markt, so Zürich, Aarau, Bern, Neuenburg und
Genf; iCjneu schließen sich Basel und Schaffhausen
an. In der Westschwciz fließt die Präzisionsmechanik
niit der Uhrenindustrie zusammen, und ebenso
kann die Genfer B i j o u t e r i e als wichtiger Zweig
der Uhrenmacherei gelten. Inmitten des großen
jurassischen Uhrenbezirkes nimmt Ste. Croix mit
seinen Fabriken für Musikwerke und Phonographen
eine Sonderstellung ein.
Die Erzeugnisse der Brienzer Holzschnitzindustne
{£ r e [ teisS direkt ins Ausland, teils werden
sie an den schweizerischen Fremdenorten verkauft. In
neuerer Zeit hat sich die Schnitzlerei über die altgewohnten
Formen hinaus der Innenausstattung
zugewendet und findet in der Verzierung von Möbeln
eine lohnende Arbeit. Chalet-, Parkette
r i e - und Möbelfabriken vertreten andere
Gebiete der Holzindustrie. Die Papierfabriken
der Schweiz, die von Biberist bei Solothurn
an der Spitze, vermögen trotz ihrer starken Produktion
nicht, die beträchtliche Einfuhr von Papierwaren
entbehrlich zu machen.
Schuh,Lbn. Die Schuhfabrikation, mit Schönenwcrd
!tHM bei Olten als Hauptsitz, hat es bereits zu einem
Export von 9 Millionen Franken gebracht, dem
allerdings ein ungefähr gleich hoher Import gegenübersteht.
Die schweizerischen Fabriken beziehen das
Leder größtenteils aus dem Ausland; dafür vermag
die Schweiz ihres Viehreichtums wegen Häute
für einen um wenig geringeren Betrag auszuführen,
rh-misch^ Die chemische Industrie mit dem Mittel-Jndustne
j n Pasel hat sich in rascher Entwicklung
mit einer Ausfuhr von 46 Mill. Fr. einen hohen
Rang unter den schweizerischen Industrien gesichert.