Schuhmacher
ö) Von der Handwerkskammer Koblenz aufgestellt:
1. Ohne Schuhwarenverkauf:
ANleinmeister bei Durchschnittsbeschäftigung
bei‘ einem Umsatz bis zu 4000 AM . . 35—40%%
Mit einer Hilfskraft
bei einem Umsatz bis zu 7000 AM . . 25—30 %
” ” » 10000 5» 5 18—22%
2. Mit Schuhwarenverkauf . . - ‚ . 12—18%
11. Landesfinanzamt Königsberg (Bezirk der Hwk. Königsberg)
Nettoverdienst in % vom Umsatz
[n Einzelbetrieben . . .
Bei 1 Lehrling . . ..
„ 2 Lehrlingen . .
zz Gesellen .
35
# ” . 25
Anhaltspunkte für die Ermittlung des Umsatzes. Umsatzerrechnung: Bei Betrieben
mit 1 Meister und 1 Gesellen ergibt sich ein Jährlicher Umsatz von rd. 7000.24, auf 1 Meister allein
entfallen rund 3500 %4. Jahresumsatz, auf 1 Gesellen 3500 A; Lehrlinge sind im 2. Lehrjahre
als !/4, im 3, Lehrjahr als !z und im 4. Lehrjahr als volle Gesellenkraft anzusetzen. Umsatz ver-
schieden, je nachdem ob neuzeitliche Maschinen benutzt werden oder nicht.
12. Landesfinanzamt Magdeburg (Bezirk d. Hwk. Dessau, Erfurt, Halle, Magdeburg).
Reinertrag in °% der Einnahmen
Richtsätze Rahmensätze
Meister allein od. m. 1 Lehrlg. 45 40—50
mit 1 Gesellen 85 30—40
„2 „ 30 25—35
„3 N 25 20—30
13. Landesfinanzamt Mecklenburg-Lübeck (Bezirk d. Hwk. Schwerin und der Gk. Lübeck).
Roh- Allgemeine Rein-
verdienst Geschäftsunkosten verdienst
in % vom Umsatz
Jahreseink. des Meisters
in % zu dem Durchschn.-
Einkomm. eines Gesellen
L. Meister allein. . .
2. „ mit 1 Lehrl.
X .. 2» 2 ”
4. - „ 1Gesell.
a. 1 Lehrl. . . ..
5. Meister mit 1 Gesell.
u. 2 Lehrl.. . ..
5. Meister mit 2 Gesell. |
u. 1 Lehrl.. . ..
7, Meister mit 3 Gesell.
u. 1 Lehrl... . ..
R. Meister mit 4 Gesell. ı
u. 1 Lehrl.. ..- 18 2920
9. Meister mit 1 Gesell. 230 140
10. ” ”„ 2 »” } 23 164
ILL...» 22 3 15 20 184
12. „ „4 » 48 17 210
In kleinen Städten und auf dem Lande können von den Roh- und Reinverdienstsätzen bis
zu 10% abgesetzt werden.
AR
3]