Full text : Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Ausführungen
des Vereins Deutscher Schiffswerften: e. V.
zu dem Schrottentfall bei den deutschen
Werften.

Eingereicht: Juni 1927.

Die Angaben unserer Mitgliedswerften, bei, denen wir die Frage
gestellt hatten, welcher Schrottentfall in den Jahren 1911 bis 1913 nach
obigem Gesichtspunkte, und in den Jahren 1922 bis Ende 1926 anzugeben
 sei, zeigen folgendes Bild:

Für den größeren Teil der Werften, die im wesentlichen Neubauten
hergestellt haben und keinen oder einen geringfügigen Reparaturbetrieb
haben, ist in den Jahren 1911 bis 1913 der Schrottentfall mit durchschnittlich
 8 % zu bemessen.

Die gleiche Ziffer ist für die Neubauten in der Periode. 1922 bis
Ende 1926 nach dem Kriege einzusetzen.

Die Ziffer erhöht sich bei denjenigen Werften, die auch ein starkes
Reparaturgeschäft betreiben, ganz wesentlich, so daß z.B. bei einer
unserer größten Werften, die auch das umfangreichste Reparaturgeschäft
 am Hamburger Platz betreibt, der Gesamtentfall für die Vorkriegsperiode
 14,75 % beträgt, und für die Nachkriegsperiode 23,15 %.

Bei einer Reihe von kleineren und Flug-Schiffswerften, deren
Materialverbrauch aber im Verhältnis zu der großen Summe gering ist,
kommen auch höhere Prozentsätze vor.

Jedenfalls glauben wir, daß für den Durchechnitt des Schrottantfalls
 auf die bezogene Materialmenge für den Schiffbau einschließlich
Reparatur normalerweise nicht mehr ale 9 % gerechnet werden sollte.

Bezüglich Ihrer weiteren Frage, die Lebensdauer des Eisens betreffend,
 haben wir die zur Verfügung stehenden Statistiken über das
Lebensalter der Handelsflotten in den verschiedenen größeren Schiffahrt
treibenden Ländern durchgesehen. Das Ergebnis ist folgendes:

„O6
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.