Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Kleidim^sstückc selbst, ferner Haus- und \\ irtbseliafts- 
j»erätlie, sowie die verbreitetsten Einricbtun^sstiieke, 
— alle diese Din^e in ihrer landesüblieben Qualität. 
Dass diese Artikel trotz ihrer all^emeineu \ erbreituu^ 
nicht in die dritte Gru])])e j»ehören, erhellt schon 
daraus, dass MUhe und Sorgfalt auf ihre Instand 
haltung»' und Keini^un^ verwendet wird. Ihre Ver 
wendung»; würde erst dann der Menj»;e der vollen He- 
friedigun^' nahe kommen, wenn sie vermöge eines 
ausserordentlich niedrigen Preises den Charakter von 
Verbrauchsartikein annehmen würden, also nur 
einmal zur Henützun^ kämen und jedesmal frisch an- 
i^'cschatft werden könnten. Da eine solche Umwälzung 
in der Art der Verwendung:,' seihst hei grossen Preis 
schwank un ji'en nicht zu heohachteu ist, können wir 
schliessen, dass die auf einen solchen Artikel bezogene 
Xachfraj»ekurve ein ausgedehntes Scheitelstück und 
ein nur allmäli^ abfallendes Endstück aufweisen dürfte. 
Es lässt sich übrigens je nach der Daiierhaftijikeit 
und der stärkeren Abnützung' heim Gehrauehe eine 
Reihe von Ewischen^liedern aufstellen, welche den 
I eher^an^ von Gebrauchs- zu Verhrauchsartikeln 
hildeu. Juwelen, Kunstwerke u. dj»!. leiden durch den 
Gebrauch ^ar nicht; Gebäude und Möbel unterließen 
schon einer Abnützung, doch kann man von derselben 
noch ahsehen und ihre Benützunj»' {»e^en eine Miethe 
einräumen. Bei Maschinen, M erkzeujicn und Xutz- 
thieren ist die Benützung' von der Vernutzun^' schon 
schwer zu trennen; hei Kleidern und W äsche endlich 
ist eine solche Trennung kaum mehr möglich. 
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