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zösischen Kapitals auf den amerikanischen Effektenmarkt
waren vor 1914 hauptsächlich die Bankfirmen Morgan, Har-
jes & Co., eine Filiale von J. P. Morgan & Co. in New York,
Lazard Freres, eine Filiale des gleichnamigen New Yorker
Hauses, John Munroe & Co. und die eigens dafür gegründeten
zwei Banken, die Banque franco-am&ricaine financi&re und die
Banque franco-americaine pour le commerce et ]’industrie,
ferner die Soci6t6 financiere franco-americaine (50 Mill. Fr.
Kapital) und die Compagnie francaise pour l’Amerique du
Nord tätig. Den Absatz der nicht an der Pariser Börse ge-
handelten Werte der Union vermittelten verschiedene klei-
nere Bankhäuser und die Pariser Filialen einiger New Yorker
Stockbrokerfirmen.
Der Gesamtnominalwert der an der Pariser Börse (Par-
quet und Coulisse) 1913 notierten amerikanischen Effekten
belief sich auf ungefähr 400 Millionen Dollar, ein Betrag,
den man der Schätzung des Gesamtbesitzes amerikanischer
Effekten in Frankreich zu Grunde legen kann, da die an
der Pariser Börse gehandelten amerikanischen Fonds zum
größten Teil als Anlagewerte gekauft waren. Hierzu kamen
300 Millionen Dollar unnotierter amerikanischer Effekten,
die New Yorker bzw. Londoner Bankiers dorthin gebracht
hatten. Diese Summe dürfte nicht zu hoch geschätzt sein,
da die Effektenschuld der Union an Frankreich vor der Ein-
führung amerikanischer Werte in Paris von Neymarck auf
200 Millionen, von Charles F. Speare sogar auf 300 Milli-
onen Dollar taxiert wurde.
Die Schweiz, Belgien und das übrige Europa.
Das von den übrigen Ländern Europas vor dem Welt-
krieg in amerikanischen Effekten investierte Kapital be-
trug ungefähr 150 Millionen Dollar. Zwei Drittel davon
entfielen auf die Schweiz, die schon 1855 amerikanische
Fonds kaufte und seitdem im Verhältnis zur Bevölkerung
ziemlich bedeutende Kapitalmengen in der Union investiert
hatte, An die Stelle der Genfer Bankhäuser, die diese Ka-
pitaleinfuhr früher vermittelten, traten dann die Societe
financiere Suisse-Americaine, die schweizerische Gesellschaft
für nordamerikanische Werte in Basel, die Schweizerische
Kreditanstalt und der Schweizerische Bankverein in Basel
und Zürich, der eine Filiale in London besitzt und in den
letzten Jahren vor dem Kriege verschiedene amerikanische
Werte an den Börsen in Basel und Zürich einführte. 1913
wurden 9 Eisenbahnbonds, die Obligationen der Salmon