Jahr
1918
1919
1920
1921
1922
1923
1924
Gesamteinnahmen | Gesamtausgaben ‚|Davon für Leistungen | Überschuß Reservefonds
| an Mitglieder |
Kronen
1,592.041:84
2,667.243:31
8,143.859:17
63,235.155.97
2,528,861.105:38
10.950,190.152—
‚9.445.196.013' —
1,277.435-89
1,602.652-45
6,777.686:35
32,342.717:09
1.487,415.403:59
7.628,511.854'—
‚4.247 280.678 —
918.078:07
1,.165.798:31
3,989.509:64
22.406.873.79
374,265.221-76
1.388,934.195'—
9 859 211.946:
314.605:95
1,064.590:86
1,366.172 82
30,892.43888
1.041.445.701.79
3.326,678.298‘ —
5.197.915:335:—
637.463:29
1,702.05415
3,068.226:97
33,960.665:85
1.075,406.367:64
4.402,084 665'—
9.600.000.000:—
Schilling
1925
1926
1927
2,232.315°44
2,021.974:87
1.915.889:19
1,792,315:44
1,746.361°04
1.828.119:29
(Geschäfts- und Bürodiener, Portiere, Packer, Magazinsarbeiter,
Chauffeure, Kutscher, Aufleger, Mitfahrer,
Laufburschen und Laufmädchen, Bedienerinnen,
Reinigungsfrauen usw.). Im Gründungsjahr hatte die
Kasse 8306 Mitglieder; im Jahre I918 waren 12.0406 Mitglieder
und derzeit sind 17.683 Mitglieder bei der Kasse
versichert, davon 2406 Hausgehilfen. Der Höchststand
war im Jahre 1024 mit 21.041 Mitgliedern.
Über die finanzielle Gebarung der Kasse gibt
dbenstehende Tabelle ein ziemlich klares Bild.
Auf Grund der in der österreichischen Krankenversicherung
seit einigen Jahren bestehenden Unterversicherung,
welche besonders bei Krankheitsfällen
mit längerem Krankenstande für die Mitglieder geradezu
katastrophal wirkt, mußte der Vorstand solche
Einrichtungen schaffen, welche die rasche Wiedererlangung
der Arbeitsfähigkeit erkrankter Mitglieder
ermöglichen, beziehungsweise durch rechtzeitige fachgemäße
Behandlung die Arbeitsunfähigkeit verhindern
In dieser richtigen Erkenntnis wurde vor allem an den
Ausbau der bereits damals bestandenen, beziehungsweise
an die Schaffung neuer Ambulatorien geschritten.
In den Jahren 1926-1927 wurde nach dem Entwurf
der Architekten Judtmann & Riss das abgebildete
Haus Ill, Strohgasse 28, erbaut und in zwei Ge-Schossen
in 20 Zimmern mit den entsprechenden,
großen, lichten Warteräumen, Ambulatorien für zwölf
verschiedene Fächer, darunter auch für Röntgenologie
und zwei Operationsräume (septisch und aseptisch)
errichtet und mit den besten und neuesten Apparaten,
Instrumenten und sonstigen Behelfen ausgestattet. Die
Kosten dieses Hauses einschließlich Grund und aller
Finrichtungen und Installationen betragen S1,326.054’37
und sind ohne Inanspruchnahme eines Kredites bereits
zur Gänze bezahlt. Der weitaus größte Teil
aller Krankheitsfälle wird in diesen Ambulatorien
behandelt, wobei wieder ein großer Teil der in Behandlung
stehenden Mitglieder der Beschäftigung
1,330,175'21
1,346.776°86
1,327.283‘38 |
440.000°-— | 1,400 000:—
275.613:83 1,675.613:83
87.769°90 1,763:383:73
nachgehen kann. Zur vorbeugenden Behandlung beziehungsweise
Rekonvaleszentenpflege hat die Kasse
ain eigenes Genesungsheim in Niederösterreich, welches
durch Zukauf im Jahre 1920 erweitert wurde. Das
Heim hat einen Belagraum von 30 Betten und ist
ganzjährig in Betrieb. Im Jahre 1927 waren 297 Pfleglinge
durch 6888 Tage untergebracht. Hiefür wurde
ein Betrag von S 67.278.04 aufgewendet.
Die durch diese beiden Einrichtungen (Ambulatorien
und Rekonvaleszentenheim) erzielten Erfolge
sind sehr gut, das hiefür investierte Kapital auch
vom volkswirtschaftlichen Standpunkte sehr nutzbringend
angelegt.
Das Gebäude der Arbeiterkrankenkassa des Gremiums
4.13