Reehnungsproben.
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des Geschäftsbetriebes (Geschäftsstatistik 1 )) und als Vergleichs
maßstab für den gleichen Zeitraum des Vorjahres. Empfehlens
wert ist die Einsetzung der Zahlen des Vorjahres mit roter Tinte..
Eine solche Probebilanz wird für die geschäftlichen Dispositionen
noch bedeutungsvoller, wenn die Konten und deren Zahlen
übersichtlich und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten grup
piert werden (vgl. Eilanzkritik II. Band).
Andere Rechnungsproben sind:
3. Die Prüfung der Kollektiv-Konten 2 ) hinsichtlich ihrer
Übereinstimmung mit der zergliedernden Nebenverrechnung
z. B. die Summen oder der Saldo des Debitoren-Kontos des
Hauptbuches verglichen mit den Summen oder Salden aller Kon
ten des Debitorenbuches, Kreditoren-Konto verglichen mit den
Kontensummen des Kreditorenbuches (S. 48).
4. Die jährliche Probe durch Übereinstimmung des Saldos
des Kapital-Kontos mit. den Salden der Ausgangsbilanz und des
Gewinn- und Verlust-Kontos. (Vgl. 15. Abschnitt.)
Faure (a. a. 0. S. 73) gibt eine mathematische Ableitung
der Saldobilanz (1, ß), die wir im Interesse jener zitieren, die
die Wissenschaftlichkeit der B. in ihren mathematischen Grund
igen erblicken wollen.
Das A-Konto hat links die Summe s, rechts die Summe h,
wobei h < s. Bedingung ist: s — h — a.
Das B-Konto hat links die Summe s', rechts h\ h' > s' und
s ' — h' = a .
Die Summenbilanz ist: s-f s' — h -f- h', d. i.
s — h -f- s' — h' und
s — h — h' — s'.
5. ln größeren Handelsunternehmungen findet man mit
unter eine Arbeitsteilung in der Verrechnung derart, daß ab-
*) Die französische Terminologie unterscheidet: La balance de vöri-
fication, Probebilanz, und le bilan = Vermögensbilanz. Die monalweise
fortschreitende Probebilanz — la balance cumulee — wird häufig als la
Situation balance bezeichnet. Eine partielle Probebilanz, die sich auf einen
kürzeren Zeitraum erstreckt und nur Buchungen dieser verhältnismäßig
kürzeren Periode berücksichtigt, wird „chiffrier“ genannt.
2 ) Vgl. Schmalenbach, Die Technik der Fehlerfelder in der Buchführung,
z t hw. F. 1907,