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Battungsfelder oder Wiesen zur Erzielung von Viehfutter ge
stattet; ferner kam ihnen die Hälfte des darauf gezogenen Obstes
und das „zum größten Nachteile der Weinberge darin gepflanzte
Gemüse“ zu gute. Ueber die damaligen landwirtschaftlichen
Verhältnisse gibt das Schriftchen gute Auskunft.
Als erste volkstümlich-religiöse Veröffentlichung des Verlags
ist die von C. Stündeck in Xanten besorgte Uebersetzung einer
kleinen Erbauungsschrift des Thomas von Kempis (um 1380
bis 1471) zu nennen „Vallis liliorum“. Das kleine Büchlein des
berühmten Verfassers von der Nachfolge Christi: „Das Lilien
thal“ scheint in deutscher Sprache nicht oft gedruckt worden
zu sein. Die Nachfolge Christi selbst, das nach der Bibel
am öftesten(gedruckte und tausendemal übersetzte Buch, erscheint
erst 1875 im Bachemschen Verlag.
Spärlich waren bisher die Verfasser aus dem Reiche der
schönen Literatur im Verlag vertreten. Der Kölner Gymnasial
lehrer Joh. Peter Balthasar Kreuser (1795—1870) hotte 1824
einen allerdings 300 Seiten starken Band Dichtungen geliefert.
Im Jahre 1829 hatte Ernst Richter ein „Vaterländisches
Erinnerungsbuch, Lieder ;auf die denkwürdigsten Tage des
deutschen Befreiungskrieges“ herausgegeben. Unter diesen Um
ständen rechtfertigt es sich wohl, auch auf einen Span hinzu
weisen, der aus der Werkstatt eines Meisters in der Literatur
abfiel. In Köln, wie auch in den übrigen preußischen Provinzen,
beging man für die Rheinprovinz am 3. Februar 1838 den Gedenk
tag, an dem vor 25 Jahren Friedrich Wilhelm III. die Frei
willigen zum Kampfe gegen den Korsen aufgerufen hatte, zu
gleich mit der Gedächtnisfeier für den Erlaß des „Aufrufs“ vom
17. März 1813. 281 Freiwillige der Jahre 1813, 1814 und 1815
waren hier zusammengeströmt, die Lambert Bachem mit seinem
ebengenannten „Vaterländischen Erjinnerungsbuch“ be
schenkte. Im Auftrag des Komitees lieferte Karl Immermann,
Landgerichts-Rat zu Düsseldorf und ehemaliger Freiwilliger des
Leib-Infanterie-Regiments, unter dem Titel „DasFestderFrei-
wilügen“ eine poesiedurchsetzte Beschreibung, die der Verlag
Bachem im selben Jahre in hübscher Ausstattung herausbrachte.
b) Vom Beginn des Zeitschriftenverlags bis 1840. <
Der Ehrgeiz des nimmermüden Lambert Bachem war schon
früh auf die Angliederung eines Zeitungsunternehmens gerichtet.