Vielmehr setzt man die Maschine zunächst auf den leeren Boden,
schraubt sie gut fest; steift sie ab, und baut dann die Kiste um
die Maschine herum. Möglich ist auch ein Überstülpen der fertigen
Kiste. Hierdurch würde der zuerst zum Aufschrauben fertig ge-
machte Boden den Charakter des Deckels einer Kiste annehmen.
Bei großen Kaufhäusern, Konsumvereinen und dergl. ist
es wichtig, daß möglichst alle Transportkisten, die für den Stadt-
versand gebraucht werden, dasselbe Gewicht haben. Sie können
dann immer von einer Person getragen werden. Die Transport-
kalkulation gestaltet sich einfacher. Man wird daher die Kiste
für verschiedene Arten von Gegenständen, sagen wir Kuchen,
Kaffee, Butter, Eier und dergl. ganz verschieden groß machen,
aber so, daß sie gefüllt alle dasselbe Gewicht haben. Sie müssen
dann natürlich das deutliche Zeichen tragen, wofür sie bestimmt
sind. Hierbei liegt noch der Vorteil vor, daß die Transportkiste
nur den Geruch, der ihrer Ladung anhaftet, trägt.
Zerbrechlichkeit
Bei den Rücksichten auf die Zerbrechlichkeit der Waren kom-
men in allererster Linie Glas und Porzellan in Frage.
Man kann bei kleineren Glaswaren, wie Gläsern, Schüsseln
usw. allgemein 5 Arten der Verpackung nennen.
1. Massenware, wie Preßglas, Biergläser usw. werden unver-
packt in Waggons mit Strohzwischenlage zum Versand gebracht.
2. Etwas bessere und empfindlichere Ware wird in runden
Strohbündeln verpackt und zwar nicht einzeln, sondern mei-
stens zu sehr viel Stücken gemeinsam, daß die Größe des
Bündels etwa der Größe eines Brotlaibes entspricht. Abb. 292
zeigt, daß die Strohverpackung zweimal mit Stroh umschnürt ist.
3. Als etwas bessere Verpackung gilt die Verpackung mit
Holzwolle und außen Stroh. Das Stroh wird so rechteckig
herumgelegt, daß analog der Benennung bei der Kiste, Seiten
und Stirne von Strohbändern richtig umgeben sind. Boden und
Abb. 292294. Verpacken in Stroh.
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