Full text : Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

Überall, wo die Gefahren einseitiger, unkontrollierbarer oder
antinationaler Lagerstättenausnutzung erkannt wurden, setzte nun
neuerdings eine gesetzgeberische Reaktion ein, die allerdings auch
ihrerseits leicht zu weit gehen oder sich in ihren Mitteln vergreifen
 kann. Durch Schaffung oder Vermehrung fiskalischer Betriebe,
durch Erklärung von Staatsmonopolen, durch Einführung des
Konzessions- statt des Verleihungsprinzipes, ja durch Annäherung
an das frühere Direktionsprinzip, durch Kontingentierungen und
Preisbegrenzungen für In- und Ausland, durch teilweise Ausschließung
 ausländischer Bewerber und endlich durch tarifpolitische
 Maßnahmen der staatlichen oder öffentlichen Verkehrswege
suchen die Regierungen die rückständigen, zu weit oder zu eng
gewordenen Berggesetze zu ergänzen oder zu ersetzen. Es hebt
also überall eine neue Lagerstättengesetzgebung an, die von
neuartigen Prinzipien ausgeht und sich stützen muß auf die geologischen
 Erkenntnisse der Gegenwart und auf eine wissenschaftliche
 Bauwürdigkeits- und Schätzungslehre, kurz auf eine unter
staatlicher Fürsorge zu entwickelnde Bergwirtschaftslehre.

3a. La politique des gites miniers et ses problömes
Dar Mr. le Professeur M. Krahmann, Dozent a. d. Kal. Bergakademie, Privatdozent a, d. Kgl.
Techn. Hochschule, Berlin

Par «politique des gites» il faut entendre Vensemble de tous les
reglements ou mesures, d’ordre legislatif ou d’Administration, par
lesquels sont regis les droits de disposition ou d’exploitation des
gites miniers d’un pays. Toute unite politique gouvernementale a
sa propre politique des gites,
Les gites eux-mö&mes font, pour le present, l’objet d’une reconnaissance
 geologique-giographique; ils ne peuvent pas etre changes,
mais sont susceptibles d’&tude plus approfondie, d’exploitation plus
complete, d’utilisation meilleure dans ]’interet du bien commun.
S’ils sont epuises dans le pays, sous le rapport de la quantite ou
d’une categorie precise, le complement de consommation doit Etre
fourni par l’Etranger. Ce recours a l’Etranger s’impose aussitöt

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