DIE ANZEIGE AUF DEM GASTGEWERBLICHEN ARBEITSMARKT 139
worte: „10 Jahre“ und „38 Jahre“, in Verbindung mit der
geschickten Verteilung des Satzes, regen zum Weiterlesen an.
Wenn die Stellengesuchs-Anzeigen in dem gewählten Blatte
überhaupt Beachtung finden, dann muß ein Inserat dieser Art
Erfolg bringen. Im Hotel- und Gastgewerbe ist es ganz besonders
wichtig, bei Ausarbeitung von Stellengesuchs-Anzeigen sehr
sorgfältig zu Werke zu gehen, weil diese Anzeigen seitens der
Arbeitgeber wie kaum in einem anderen Gewerbe beachtet
werden.
Mit den Musterbeispielen Nr. 16, 17 und 18 zeige ich einige
weitere aparte Möglichkeiten, über die Schablone des Alltages
Aotelfachmann
fucht Stellung als
Sefchäftsführer
Beachten Sie, bitte, da3 vierfpaltige SHunferat
im er. 4 des „Hote18“ vom 22. Januar.
Angebote unter F. 477 an die Gefhättsftelle.
Musterbeispiel 16.
hinauszuwachsen. Nr. 16 ist eine Form des Stellengesuches, wie
sie mir noch nicht unter die Augen kam. Der Suchende weist
in dieser geschickt aufgemachten Anzeige auf ein früheres,
großes Inserat hin, in dem er über sich und seine Fähigkeiten
ausführlichere Auskunft gab. Ob er mit der hier wieder-
gegebenen zweiten Anzeige Erfolg gehabt hat, weiß ich natürlich
nicht. Doch halte ich es für sehr wohl möglich. Denn der
Bewerber zeigt, daß er Ideen hat. Auch im Hotel- und Gast-
gewerbe ist ein ideenreicher Kopf sehr wohl am Platze. Eine
wertvolle Anregung, geschickt durchgeführt, kann aus einem
bisher schlecht gehenden Hotel oder Restaurant oder Kaffee-
haus ein sehr gut gehendes machen. Die Bestätigung hierfür
kann man in der Praxis oft erleben.
Nr. 17 ist wieder aus einem anderen Grunde interessant und
lehrreich. Wie Nr. 16, weicht es von der Alltagsschablone ab.
Es will durch die ungewöhnliche Form des Textes zum Nach-