531
Viehzucht, indem ihre Schafe und Rinder zum Theile in den
'-»ebirgen weiden.
.. reichen Mormonen betreiben selten Ackerbau auf
größeren Farmen, höchstens auf 400 bis 600 Acres. Aber
»e haben zahlreiche Viehheerden, Tausende von Rindern und
c a en, die im Sommer im Gebirge weiden und im Winter
n die Seen hinabgetrieben werden; der Boden gehört dem
^ aate. Diese Heerden kosten also nur den Hirten. Die
j Preise aber sind sehr gut. Gewöhnliche Schafe kosten
2 is 2 Dollars per Stück, Fettschafe 4 bis 6 Dollars; fettes
ndvieh bringt 4 bis 7 Cents per Ib. Lebendgewicht. Diese
lehzucht lohnt sogar noch mehr als jene in Wyoming, von
J ich weiterhin zu sprechen habe, obschon das sonst eine
Unkosten für das Hüten eines
naes bis zum vierten und fünften Jahre in Utah werden
mehr als 4 bis 6 Dollars kosten, ein Fettochse aber
50 bis 80 Dollars.
no Selbstbinder, welchen wir hier arbeiten sahen, band
sch arbeitete aber gut. Er wurde von drei
wachen Pferden, die den Tag über nicht gewechselt wurden,
^^'Ogen und mähte und band den Weizen auf 5 Acres per
w5h Getreide gut und werden kräftige Pferde im
^rfn T so kann er 8 bis 12 Acres räumen und
r ert natürlich nur einen Treiber, aber mehrere Leute zum
Setzen der Garben.
Mormonen sind auf diesem ganzen Streifen die ein-
Rer^r ^kerbauer und fast die einzigen Industriearbeiter,
gieute abgerechnet, ln ihren Städten benutzen sie die
bed- geschickt zur Anlage von Fabriken. Neuerlich
Koh^^" sie sich auch der Dampfkraft, nachdem treffliche
Kohl^ ^ Dollars per Tonne in Utah kostet. Die
^nd ^ Meilen von Zion im Gebirge gefunden
'^och Vollendung begonnener Eisenbahnen,
banp der Landwirthschaft in Zusammen-
in kl Fabrikation von Syrup und sogar Rohzucker
Klei Quantitäten, aus Sorghum und Zuckerrohr, die im
von den Farmern betrieben wird, meist nur zur
34*