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‘ DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE
In vielen Kapiteln dieses Werkes hebe ich nicht mit Unrecht
immer wieder hervor, daß man bei seiner Werbearbeit auf die
Psyche jener Kreise Rücksicht nehmen müsse, die man gewinnen
will. Es ist klar, daß man wohl schwerlich einen Menschen
als Gast gewinnen wird, der sich über die Form der
Reklame ärgert. Deshalb mahnt der kleine „Theaterskandal“
in Dresden zur Vorsicht und zum Nachdenken.
Gerade weil die Filmreklame eine ungewöhnlich wirkungsvolle
Art der Werbung ist (das Gebot des „Blickfanges‘‘ findet
wie kaum bei einer anderen Werbung Erfüllung) muß darauf
geachtet werden, daß sie nicht ausarte. Daß sie sich nicht von
vornherein die Sympathien jener Kreise verscherze, die gewonnen
werden sollen. Exemplis discimus, an Beispielen lernen
wir, sagt schon ein alter Lateiner, Phädrus. Auch wir wollen
aus dem Dresdner Vorkommnis lernen, daß sich in der weisen
Beschränkung erst der Meister zeigt.