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Zwei- zum Dreischichtensystem gegeben sein soll. Ebenso
wird unter Heranziehung der Produktionsstatistik für das
erste Halbjahr 1924 die Rückkehr zum Zweischichtensystem
als Ursache des Ansteigens der Leistung des Einzelnen
um 90—100 °% angesehen,
Bei einer Überprüfung dieser Aufstellungen zeigte ein
Vergleich der absoluten Ziffern der Monatsproduktion für
1913/14 und 1924 wohl gewisse Schwankungen, die jedoch
nicht über ein normales Maß hinausgehen, so daß gegen
die Verwendung dieser Zahlen zur Errechnung der monat-
lichen Durchschnittserzeugung keine Bedenken zu erheben
sind. Anders bei der Monatsdurchschnittszahl für 1923:
Eine ganze Reihe von Monaten aus diesem Jahr, in dem
das Dreischichtensystem bestand, brachte nicht nur keine
Verringerung, sondern eine Erhöhung der Produktion gegen-
über den drei anderen Jahren. Einmal ist sogar ein Hoch-
stand der monatlichen Erzeugungsmenge erreicht, der in
den übrigen Jahren nicht verzeichnet werden kann, und
der 15 °% über der durchschnittlichen Monatsproduktion der
anderen Jahre steht. Für 2 Monate des Jahres 1923 finden
sich jedoch Produktionsergebnisse, die rund 50%, unter
diesem Hochstand und 44°%, unter dem durchschnittlichen
Stand dieses Jahres liegen. Bei einer Nachforschung nach
den Ursachen wurde festgestellt, daß während dieser beiden
Monate einer von den beiden Hochöfen „gedämpft“ war,
also für die Produktion überhaupt nicht in Betracht kam.
Bei konstruktiver Berechnung von vergleichbaren Pro-
duktionsziffern für diese beiden Monate ergab sich, daß die
monatliche Durchschnittsleistung für 1923 um 15%, zu
niedrig angesetzt war, was bei Gegenüberstellung der ver-
schiedenen Durchschnittsleistungen im Zwei- und Drei-
Schichtensystem berücksichtigt werden muß. Die monat-
liche Durchschnittserzeugung unter dem Dreischichtensystem
war danach mindestens gleich der unter dem Zweischichten-
system.
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