Contents: Oekonomik der Transformationsperiode

IO. Kapitel 
Der „außerökonomische" Zwang 
in der Uebergangsperiode. 
1. Gewalt und Zwang in ihrem Verhältnis zur Oekonomik. 
2. Gewaltanwendung In den Uebergangsperioden. 3. Die 
Staatsgewalt als konzentrierte Gewaltanwendung. 4. Die 
ökonomische Bedeutung der proletarischen Diktatur. 5. Ge 
walt und Zwang gegenüber den nichtproletarischen Schich 
ten. 6. Der Zwang als Aeußerung der Selbslorganisaiion 
der Werktätigen. 7. Absterben des Zwanges. 
In der theoretischen politischen Oekonomie, das heißt in 
der Wissenschaft, die die elementaren Gesetzmäßigkeiten der 
kapitalistischen Warenwirtschaft erforscht, herrschen ,,rein öko 
nomische“ Kategorien vor. „In der wirklichen Geschichte spielen 
bekanntlich Eroberung, Unterjochung, Raubmord, kurz Gewalt 
eine große Rolle. In der sanften politischen Oekonomie herrschte 
von jeher die Idylle. Recht und „Arbeit“ waren von jeher die 
einzigen Bereicherungsmittel, natürlich mit jedesmaliger Aus 
nahme von diesem Jahr.”*) Es unterliegt keinem Zweifel, daß 
im ganzen Verlauf des historischen Prozesses die Rolle der Ge 
walt und des Zwanges außerordentlich groß war. Namentlich 
auf diesem Boden konnten Theorien aufwachsen, die in der 
Gewalt das Alpha und Omega der Geschichte erblicken.**) 
*) Karl Marx; „Das Kapital", Band I, Volksausgabe, S. 645. 
**) So die Arbeiten von E. Dühring, von späteren Autoren Guraplo- 
wicz, von den neueren Franz Oppenheimer. 
169
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.