Weihnachts-Inseln, Kokos-Inseln, Nikobaren und Andamanen zu
umstellen verstand. Freilich lecken einige andere Kraftlinien nach
dem Indischen Ozean, so außer französischen insbesondere amerikanische,
und diese nach Gebieten, die Oelvorkommen zeigen. „Weil
das Oel zu einer Voraussetzung technischer Energien der Machtpolitik
wurde, bringt seine Erzeugung Machtmittel hervor, deren
Voraussetzung wiederum bei der Raumverbundenheit der Produktion
irgendeine Macht über Boden und Raum ist‘‘ (K. Hoffmann
im Nauticus 1926). Darum ist auch die Oelpolitik mit der
großen Wirtschafts- und Weltpolitik verknüpft.
Im Atlantischen Ozean treffen gegenwärtig die Kraftlinien
der Vereinigten Staaten mit denen Englands zusammen. Durch die
Beteiligung Usamerikas am Weltkrieg ist es zu einer atlantischen
Macht geworden. Hauptsächlich laufen nach dem europäischen
Kontinent finanzielle und wirtschaftliche Ausstrahlungen.
Vor dem Eingreifen Amerikas war der atlantische Raum das unbestrittene
Machtbereich, ja das Heimatgebiet der Briten. In den
historischen Unterbau der englischen Großmacht haben die Nordamerikaner
eine empfindliche Bresche geschlagen. Das von Natur
gegebene Erweiterungs- und Machtbereich Englands bleibt eigentlich
nur auf den Nordteil des nordatlantischen Ozeans beschränkt,
während der Südteil jetzt von den Vereinigten Staaten umfaßt wird,
die zielsicher in dieses Gebiet hineinwachsen (vgl. Pol. K. S. 59). Diese
Tatsache ist für England ebenso schmerzlich wie die, daß Deutschland,
obwohl es wegen Wirtschaftsneid von seiten Großbritanniens
weltwirtschaftlich ganz zerschmettert werden sollte, doch infolge
seiner unverwüstlichen Arbeitskraft wieder hochkommt und wieder
Anteil am Welthandel gewinnt. Das ist der unerschütterliche Gang
der Geschichte. Schließlich kommt der Engländer dabei auch
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