Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Blftes Kapitel. 
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‘6rwohlfeilert und dadurch den Wert der Arbeitskraft senkt. Das 
andere Mal, soweit sie das Verhältnis des Mehrwertes zum vor- 
SeSchossenen Gesamtkapital, das heißt zur Wertsumme seiner kon- 
Sänten und variablen Bestandteile, verändert. Der letztere Punkt 
Wird erst im ersten Abschnitt des dritten Buches dieses Werkes er- 
"tert, wohin wir des Zusammenhangs wegen auch manches schon 
Nierher Gehörige verweisen. Der Gang der Analyse gebietet diese 
Zerreißung des Gegenstandes, die zugleich dem Geist der kapita- 
tischen Produktion entspricht. Da hier nämlich die Arbeits- 
"dingungen dem Arbeiter selbständig gegenübertreten, erscheint 
"uch ihre Oekonomie als eine besondere Operation, die ihn nichts 
"geht und daher getrennt ist von den Methoden, welche ‚seine 
ersönliche Produktivität erhöhen. 
Die Form der Arbeit vieler, die in demselben Produktionsprozeß 
Mer in verschiedenen, aber zusammenhängenden Produktions- 
PT Ozessen, planmäßig neben- und miteinander arbeiten, heißt 
Kooperation. 
‚ Wie die Angriffskraft einer Kavallerieschwadron oder die 
n \derstandskraft eines Infanterieregiments wesentlich verschieden 
x Von der Summe der von jedem Kavalleristen und Infanteristen 
“Teinzelt entwickelten Angriffis- und Widerstandsstärke, so die 
je chanische Kraftsumme vereinzelter Arbeiter von der gesellschaft- 
Sn 0 Krafipotenz, die sich entwickelt, wenn viele Hände gleich- 
DE in derselben ungeteilten Operation zusammenwirken, zum 
as Piel wenn es gilt, eine Last zu heben, eine Kurbel zu drehen 
dern einen Widerstand aus dem Wege zu räumen.!! Die Wirkung 
kombinierten Arbeit könnte hier von der vereinzelten gar nicht 
an Nur in viel längeren Zeiträumen oder nur auf einem Zwerg- 
Eslab hervorgebracht werden. Es handelt sich hier nicht nur um 
0 Shung der individuellen Produktivkraft durch die Kooperation, 
ya dem um die Schöpfung einer Produktivkraft, die an und für sich 
“Senkraft sein muß.11 
z Abgesehen von der neuen Kraftpotenz, die aus der Verschmel- 
"ng Vieler Kräfte in eine Gesamtkraft entspringt, erzeugt bei den 
Din 
Draoy »Concours de forces, Zusammenwirken ee DE Ey de 
© »Traite la Volonte6 et de ses effets, Pari ; Pı 05 , 
in Un »Es gibt siel Verrichtungen so einfacher Art, daß sie keine Tohlung 
Viel Aerabteilungen zulassen, die aber doch nur durch das ESSEN 
ine Paare von Händen besorgt werden können. Zum Beispiel as Heben 
Sn Sroßen Balkens auf einen Karren... kurz, jede Arbeit, die nicht aus- 
A führt Werden kann, ohne daß viele Paare von Händen sich gegenseitig bei 
(2. SSlben unteilbaren Verrichtung und zur selben Zeit unterstützen. 
6 Wakefield: A View of the Art of Colonization. London 1849“, p. 168.) 
ste.  »Während 1 Mann überhaupt nicht imstande ist und 10 Maın sich 
je engen Müssen, eine Tonnenlast zu heben, brauchen 100 Mann nur mi 
01 em Finger ” zuzufassen.“ (John Bellers; „Proposals for raising a 
“de of industry. London 1696“, p. 21.) 
Das Kapital 7
	        
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