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Dreizehntes Kapitel.
a) Aneignung zuschüssiger Arbeitskräfte durch
das Kapital. Weiber-und Kinderarbeit.
Sofern die Maschinerie Muskelkraft entbehrlich macht, wird sie
um Mittel, Arbeiter ohne Muskelkraft oder von unreifer Körper-
Miwicklung aber größerer Geschmeidigkeit der Glieder anzuwenden.
Weiber- und Kinderarbeit war daher das erste Wort der kapita-
üstischen Anwendung der Maschinerie! Dies gewaltige Ersatzmittel
70h Arbeit und Arbeitern verwandelte sich damit sofort in ein
Mittel, die Zahl der Lohnarbeiter zu vermehren durch Einreihung
aller Mitglieder der Arbeiterfamilie, ohne Unterschied von Ge-
ülecht und Alter, unter die unmittelbare Botmäßigkeit des Kapi-
als. Die Zwangsarbeit für den Kapitalisten drängte sich nicht nur
- die Stelle des Kinderspiels, sondern auch an die der freien Arbeit
sen uslichen Kreise, innerhalb sittlicher Schranke, für die Familie
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Der Wert der Arbeitskraft war bestimmf‘’ nicht nur durch die
ur Erhaltung des individuellen erwachsenen Arbeiters, sondern
Surch die zur Erhaltung der Arbeiterfamilie nötige Arbeitszeit.
Indem die Maschinerie alle Glieder der Arbeiterfamilie auf den
Arbeitsmarkt wirft, verteilt sie den Wert der Arbeitskraft des
Mannes über seine ganze Familie. Sie entwertet daher seine Ar-
wu Skraft, Der Ankauf der in 4 Arbeitskräfte zum Beispiel zer-
tückelten Familie kostet vielleicht mehr als früher der Ankauf der
Arbeitskraft des Familienhauptes, aber dafür treten 4 Arbeitstage
d die Stelle von 1, und ihr Preis fällt im Verhältnis zum Ueberschuß
%* Mehrarbeit der 4 über die Mehrarbeit des 1. 4 müssen num
Vcht nur Arbeit, sondern Mehrarbeit für das Kapital liefern, damit
Familie lebe. So erweitert die Maschinerie von vornherein mit
io Menschlichen Ausbeutungsmaterial, dem eigensten Ausbeutungs-
d des Kapitals? zugleich den Grad der Ausbeutung.
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‚0 Dr. Edward Smith wurde während der den amerikanischen Bürger-
Nieg begleitenden Baumwollkrise von der englischen Regierung nach
"Acashire, Cheshire usw. geschickt, zur Berichterstattung - über den
SS undheitszustand der Baumwollarbeiter. Er berichtet unter anderm:
m Sienisch habe die Krise, abgesehen von der Verbannung der Arbeiter
1, der Fabrikatmosphäre, vielerlei andere Vorteile. Die Arbeiterfrauen
den jetzt die nötige Muße, ihren Kindern die Brust zu reichen, statt
„c mit Godfreys Cordial (einem Opiat) zu vergiften. Sie hätten die Zeit
Wonnen, kochen zu lernen. Unglücklicherweise fiel diese Kochkunst in
ucen Augenblick, wo sie nichts zu essen hatten. Aber man sieht, wie
ss Kapital die für die Konsumtion nötige Familienarbeit usurpiert hat
Sn Seiner Selbstverwertung. Ebenso wurde die Krise benutzt, um in eigenen
A tulen die Töchter der Arbeiter nähen zu lehren. Eine amerikanische
in Cution und eine Weltkrise erheischt, damit die Arbeitermädchen, die
" die ganze Welt spinnen, nähen lernen! . nn
tor “1 Die Zahl der Arbeiter ist stark gewachsen, indem in immer
1. S°dem Maße die Arbeit der Männer durch die der Frauen und vor
°M die Arbeit Erwachsener durch die von Kindern verdrängt wurde.