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Effektenkredit:
gegenüber
Mexiko. 2.0.0.0...
Zentral- und Südamerika -
Japan und China. - . -
Kanada .. ..
Europa -
300 Millionen Dollar
300 0» ”
100 39 9
100 ”
150» 00
1000 Millionen Dollar
Effektendebet:
AL
Europa und Südamerika 5300 Millionen Dollar,
Dritter Abschnitt. Der Übergang der Ver-
einigten Staaten zum aktiven internationalen
Effektenkapitalismus.
1. 1912—1913.
Schon kurz vor dem Weltkrieg wurde ein Teil der-
jenigen Länder, die sich bisher an der Auf- und Über-
nahme amerikanischer Effekten stark beteiligt hatten, be-
sonders England und Holland, in andere effektenkapitali-
stische Verflechtungen und Verpflichtungen hineingezogen.
War auch die Entwicklung der englischen Industrie im
großen und ganzen so abgeschlossen, daß größere Kapital-
ansprüche ihrerseits wegfielen, so brauchten doch Eng-
lands Kolonien, besonders Kanada, Australien und Indien
immer neue im Mutterlande aufzubringende Summen, Dazu
aahm Hollands Anteilnahme am amerikanischen Effekten-
markt ständig ab, und zwar wegen des sinkenden Zins-
ertrages amerikanischer bonds, an deren Stelle seine Kapi-
talisten, die sich seit altersher für junge, noch in der Ent-
wicklung begriffene Länder interessierten, kanadische Hypo-
theken und Pfandbriefe, die bei gleicher Sicherheit 1—2 %
mehr Zinsen brachten, erwarben, In Frankreich, dessen In-
teresse für amerikanische Werte mit dem von Jahr zu Jahr
zunehmenden Kapitalüberfluß wuchs, wirkten politische Er-
wägungen bremsend, da zuerst die starken Rüstungsausgaben
Rußland, sowie die Kapitalansprüche seiner aufstrebenden
Industrie befriedigt werden mußten,
Der starke wirtschaftliche Expansionsdrang Deutsch-
lands stellte so enorme Kapitalansprüche an den Geldmarkt,