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Vierundzwanzigstes Kapitel.
663
Der Raub der Kirchengüter, die betrügerische Veräußerung der
Staatsgüter, der Diebstahl des Gemeindeeigentums, die usur-
patorische und mit rücksichtslosem Terrorismus vollzogene Verwand-
lung von feudalem und Claneigentum in modernes Privateigentum,
Menschengeschlecht bietet er aber nur ein Mittel, sich des äußersten Elends
zu erwehren, und nicht eine Quelle des Wohlstandes. Die direkten Steuern, die
Hofdienste, die Fronden aller Art erdrücken den deutschen Bauern, der auch
noch in allem, was er kauft, indirekte Steuern mitbezahlt . .. und um seinen
Untergang zu vollenden, darf er seine Produkte nicht dort und so zu ver-
kaufen wagen, wie er möchte. Er wagt auch nicht, seine Bedürfnisse beim
Kaufmann zu decken, der ihm die Waren zu billigerem Preise liefern würde.
Alle diese Ursachen ruinieren ihn unmerklich, und er wäre außerstande, die
direkten Steuern am Verfalltage zu bezahlen, wenn er nicht die Spinnerei
hätte; sie bietet ihm ein Auskunftsmittel, indem sie sein Weib, seine Kinder,
sein Gesinde, seine Knechte und ihn selbst nützlich beschäftigt. Aber welch
ain kärgliches Leben, selbst mit diesem Hilfsmittel! Im Sommer arbeitet
er wie ein Galeerensklave beim Pflügen und bei der Ernte. Er geht um
9 Uhr zur Ruhe und steht um 2 Uhr auf, um nur seinen Arbeiten nachzu-
xommen. Im Winter müßte er eigentlich durch größere Ruhe seine Kräfte
wieder herstellen; aber es bliebe ihm kein Korn für Brot und für die Aussaat,
wenn er seine Ernte verkaufen müßte, um das Geld für die Steuern aufzu-
bringen. Er muß daher, um dieses Loch auszufüllen, spinnen ... er muß
die größte Emsigkeit dabei betätigen. So geht der Bauer im Winter um
Mitternacht oder um 1 Uhr zu Bett und steht um 5 oder 6 Uhr auf; oder er
legt sich um 9 Uhr nieder und erhebt sich um 2 Uhr, und das geht so fort
alle Tage seines Lebens mit Ausnahme der Sonntage. Dieses Uebermaß
von Wachen und Arbeiten reibt die Natur des Menschen auf, und daher
kommt es, daß Männer und Frauen auf dem Lande viel früher altern als in
der Stadt.“ (Mirabeau: „De la Monarchie Prussienne. Londres 1788“, vol. HL
p. 212 ff.)
Zusatz zur 2. Ausgabe. Im April 1866, 18 Jahre nach der Veröffent-
lichung der oben zitierten Schrift von Robert Somers, hielt! Professor Leone
Levi einen Vortrag in der Society of Arts über die Verwandlung der Schaf-
triften in Wildwaldungen, worin er den Fortschritt der Verwüstung in den
schottischen Hochlanden schildert. Er sagt unter anderm: „Entvölkerung
und Verwandlung in bloße Schaftrift boten das bequemste Mittel zu einem
Einkommen ohne Auslage. ... An der Stelle der Schaftrift ein Deer Forest
wurde gewöhnlicher Wechsel in den Hochlanden. Die Schafe werden ver-
trieben durch wilde Tiere, wie man zuvor die Menschen vertrieb, um den
Schafen Platz zu machen. ... Man kann marschieren von den Gütern des
Grafen von Dalhousie in Forfarshire bis zu John o’Groats, ohne je das Wald-
land zu verlassen. — In vielen (dieser Waldungen) sind der Fuchs, die wilde
Katze, der Marder, der Iltis, das Wiesel und der Alpenhase eingebürgert,
während das Kaninchen, das Eichhorn und die Ratte seit kurzem ihren Weg
lahin gefunden haben. Ungeheure Landstriche, welche in der Statistik
Schottlands als Weiden von ausnahmsweiser Fruchtbarkeit und Ausdehnung
ägurierten, sind jetzt von aller Kultur und Verbesserung ausgeschlossen und
ainzig dem Jagdvergnügen weniger Personen — und dies dauert nur für eine
kurze Periode des Jahres — gewidmet.“
Der „London Economist“ vom 2. Juni 1866 sagt: „Ein schottisches Blatt
berichtet letzte Woche unter andern Neuigkeiten: „Bine der besten Schaf-