Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

168 
in ein Koordinatensystem eintragen kann, sich allmählich mit wachsen- 
dem n mehr und mehr dem nähern, auf eine Kurve zu fallen von 
der Gleichung — 
Px = — An © 
uVY 2x 
welche also die Grenzform angibt, der alle Binomialverteilungen zu- 
streben. 
{n diesem Ausdruck bedeutet w den mittleren Fehler Ynpq, z 
lie auch als Faktor für die Bestimmung der Länge der Kreisperi- 
pherie bekannte irrationale Zahl: ca. 31/, oder 3,1416. Die Bezeich- 
nung e wird als Ausdruck für die Grundzahl in den sogenannten 
„natürlichen Logarithmen“ benutzt, welche Grundzahl wie m eine 
irrationale Zahl und ungefähr 2,7183 ist. Schließlich bedeutet x, 
wie oben, die Größe der Abweichung im Verhältnis zum mittleren 
Fehler 
r —np 
X = —— 
Ynpa 
Aus dem Ausdruck für P, folgt, daß Po = u a = Yan nDE' 
zir andere Werte von x erhält man also 
x? 
P.— he 72 
x? 
and da € 2 <1 sowohl für positive wie für negative Werte 
7zon x muß 
sein, wenn x verschieden von O ist, und zwar um So kleiner, je 
zrößer x ist. Da ferner e —* ** denselben Wert für Werte von 
x annimmt, welche zahlenmäßig gleich groß sind, aber entgegen- 
yesetzte Vorzeichen haben, so muß P, in gleicher Weise abnehmen, 
wenn x von 0 aufwärts anwächst und wenn X von 0 aus abwärts 
sich verkleinert. 
Trägt man, wie oben, x als Abszisse und die den verschiedenen 
Werten von x entsprechenden Werte von P, als Ordinate ab, 
so erhält man also eine um die x = 0 entsprechende Ordinate sym- 
metrische Kurve. 
Die charakteristische Form dieser Kurven ist aus den punk- 
vierten Kurven der Figuren 2 und 3 ersichtlich. Man hat diese 
Kurven in ihrer Vollständigkeit als kontinuierte wiederzugeben ver- 
PP. < Po
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.