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das Eintreffen des Ostertags angibt) mit gleicher Wahrschein-
lichkeit auf einen beliebigen andern Tag in einem uugefähr vier
Wochen umspannenden Zeitraum wird fallen können. Genau so
Sührt es die Voraussetzung über die Verteilung der Einschläge
nach dem Abstand von einem Diameter einer Schießscheibe geradezu
mit sich, daß die Verteilung der Schüsse nach ihrem Abstand vom
Zentrum so ausfällt, daß die Wahrscheinlichkeit dafür, im Abstande x
zu treffen,
wird, was eine schiefe Verteilungskurve ergeben muß.
In solchen und anderen ähnlichen Fällen, in denen man eine
Vermutung hinsichtlich des Zusammenhangs hat, nimmt die Unter-
suchung, ob die Beobachtungen die Vermutung bekräftigen, die Form
einer Ausgleichungsaufgabe an (vgl. das Kapitel über Interpolation
und Ausgleichung), bei deren Lösung es sich gerade darum handelt,
zu entscheiden, inwieweit bei der zur Nachprüfung aufgestellten
Theorie auf alle solchen Umstände (Ursachen) gebührende Rück-
sicht genommen ist, welche im Rahmen der verwandten Beobachtungs-
methode als wesentlich angesehen werden müssen; und ohne Rück-
sicht darauf, welche Ausgleichungsmethode man hierbei benutzt,
stützt sich die Entscheidung hierüber, wie oben, in mehr oder weniger
ıusgeprägtem Grade auf die Vorstellung, daß die Verteilung nach
der Größe der bei der Ausgleichung bestimmten Abweichungen
zwischen der Theorie und den Beobachtungen (welche Abweichungen
hier als „Fehler“ bezeichnet werden) jedenfalls mit Annäherung ty-
pische Form annehmen muß.
165. Bei außerordentlich vielen statistischen Untersuchungen
über das Leben der menschlichen Gesellschaft handelt es sich in-
des in geringerem Grade darum, die Haltbarkeit der Annahme eines
gegebenen (vermuteten) Zusammenhanges nachzuprüfen, als um eine
Nachspürung des Ursachenzusammenhanges überhaupt; und sofern
dies der Zweck ist, kann man nach den obigen Bemerkungen die
Untersuchung im allgemeinen nicht in einem Punkte unterbrechen,
in dem man zwar zu einer Verteilung gelangt ist, welche nach über-
einstimmenden Erfahrungen als in sich selber ruhend und insofern
als typisch erscheinen könnte, jedoch nicht als exponentiell betrachtet
werden kann. Jedenfalls wird das Vorhandensein von mehr als einem
Maximum im Verteilungsgesetz ein untrügliches Zeugnis dafür ab-
legen, daß unter den Ursachen, welche das Beobachtungsergebnis im
x \2
P(x) = 2x m (3X
a