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jeweils 28509 und 6687 Personen mitgeteilt. Die Werte, welche
man in der oben beschriebenen Weise für den Durchschnitt und den
mittleren Fehler ableiten kann, sind
für Venedig g, = 166,6 cm, 14 = V 30,470 = 5,5 cm
für Sardinien g, = 161,9 cm, u = V19,185 = 4,4 cm.
Gemäß dem im $ 155 Entwickelten findet man als Ausdruck
für den mittleren Fehler der Durchschnitte die Werte
UM 1/30,470 __
Us = 728509 = Ve 509 0,0327
Wo 9/19,185 _
= = =V = 0,0534.
Da zur Bestimmung von g, mehr Messungen zur Verfügung
standen als zur Bestimmung von g,, so findet man auch, daß der
mittlere Fehler bei g, bedeutend kleiner als bei g, ist, obgleich
sich die Messungen, durch die g, bestimmt wird, etwas stärkeı
streuen als die für g, benutzten Faktoren.
Hieraus folgert man dann weiter, daß der mittlere Fehler im
Verteilungsgesetz für die Differenz der Durchschnitte g, und g,
(RER a E00
sein muß, und da die eigentliche Differenz der ermittelten Durch-
schnitte 4,7 cm ist, handelt es sich hier um einen Unterschied, welcheı
das 70- bis 80fache des mittleren Fehlers ausmacht. Es muß somit
als ganz unwahrscheinlich angesehen werden, daß der faktisch er-
mittelte Unterschied der Durchschnitte verschwinden oder in ent-
gegengesetzter Richtung gehen würde, falls sich die Messungen unter
den gleichen Umständen wiederholen ließen.
181. Ganz entsprechende Betrachtungen ließen sich nun über
diejenigen Verteilungen nach Körpergröße anstellen, welche man
bei der gesonderten Betrachtung von Personen eines bestimmten
Alters erhält, und man könnte sich dabei das höchst interessante
Problem des Aufhörens des Wachstums beleuchtet denken; man
wird jedoch, wenn man hierzu die Messungen des Militärs be-
nutzt, auf die Schwierigkeiten stoßen, daß ein solches Material
in dieser Beziehung nicht repräsentativ ist. Dies kommt hier da-
durch zum Vorschein, daß die jüngeren Altersklassen durchweg
eine größere Körperlänge als die älteren aufweisen, was seine ein-
fache Erklärung in dem Umstand hat. daß die Wehrpflichtigen.