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setzt werden. Die Verteilung geschieht dann nach der Tabelle 22,
wie es aus der umstehenden Tabelle 29 erhellt, welche, von kleineren
Abrundungsfehlern abgesehen, angibt, wieviele der 1000 Individuen
gerade die Durchschnittsgröße (die Abweichung 0) und wieviele Ab-
weichungen von 1, 2,3... cm aufweisen (vgl. Aufgabe 18).
Mischt man nun zwei solche
Gruppen, in denen die Verteilung
um den Durchschnitt nicht nur
exponentiell mit gleichem mitt-
leren Fehler ist, sondern welche
auch denselben Durchschnitt auf-
weisen, so werden all die Zahlen,
welche für sämtliche 2000 Indi-
viduen als Ganzes genommen
die Häufigkeit von Individuen
angeben, deren Körpergröße mit
einem bestimmten Betrage vom
Durchschnitt abweichen, natür-
lich nur doppelt so groß wie
die in der Tabelle 29 angeführten
und ihre Summe wird gleich
2000 werden.
Anders geht es, wenn die
Individuen beider Gruppen zwar
um die Durchschnittsgröße in
gleicher Weise wie in der Ta-
belle 29 (exponentiell mit dem
mittleren Fehler von 5 cm), aber
innerhalb jeder Gruppe um die
spezielle Durchschnittsgröße bei-
der Gruppen, z. B. um die Durch-
schnitte 164 und 166 cm, verteilt
gedacht werden. Wie die Ver-
teilung ausfallen wird, wenn zwei solche Gruppen gemischt werden,
geht aus der Tabelle 30 hervor. Die Verteilung muß aufs neue
symmetrisch werden, jetzt aber um den gemeinsamen Durchschnitt
von 165 cm.
Diese Verteilung kann natürlich nicht genau exponentiell werden,
obgleich sie andererseits nicht viel vom Exponentialgesetz (vgl.
Tabelle 31) abweicht: entfernt man indes die zwei Reihen von eX-
Rn