Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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y=@% +0, X + 03x? + 03 x® 
setzen und erhält dann folgende 4 Gleichungen zur Bestimmung der 
Konstanten (Koeffizienten): 
& + 30, + 909 + 2703 = 0,4771 
& + 40, + 160%, + 6403 = 0,6021 
x + 50, + 2504 + 125043 = 0,6990 
X + 60, + 3602 + 21603 = 0,7782 
welche Gleichungen 
10230 M 18289 
7 = — 0,1705 CC = 60000 
2091 104 
60000 7" — 0,0348, 03 = 60006 7 0,0017 
ergeben; man erhält hierbei den oben ($ 213) angeführten Ausdruck, 
welcher die Eigenschaft hat, daß er für x==3, x=4, x=5 und 
<= 6 gerade die gewünschten Werte ergibt. 
223. Es geht aus diesem Beispiel hervor, daß, wenn man sich 
ein ganzes Polynomium verschaffen will, das eine durch n gegebene 
Punkte gehende Parabel darstellt, die Formel im allgemeinen, um 
na disponible Konstanten zu enthalten, von der Ordnung (n—1) sein 
muß; andererseits wird man dann auch n lineare Gleichungen zur 
Bestimmung der n Koeffizienten (Konstanten) erhalten, so daß sich 
im allgemeinen immer eine und nur eine Parabel der Ordnung 
'n—1) findet, welche durch die n gegebenen Punkte geht. 
In dem oben benutzten Beispiel sind die 4 Gleichungen, welche 
zur Bestimmung der 4 Konstanten (@xo, &,, x und «g) dienen, ein- 
flacher Form; und es ist eine verhältnismäßig leichte Sache, die 
Gleichungen aufzustellen und zu lösen. Anders stellt es sich, wenn 
die Werte für x, für welche die Werte der Funktion gegeben sind, 
gebrochene Zahlen oder Zahlen sehr verschiedener Größe sind, oder 
wenn die Zahl der Gleichungen größer wird; in solchen Fällen 
— wie überhaupt immer, wenn man ein ganzes algebraisches 
Polynomium als Interpolationsformel benutzt — lassen sich die Be- 
rechnungen am leichtesten in der weiter unten beschriebenen Weise 
durchführen, indem man die von Newton eingeführten dividierten 
Differenzen!) benutzt; hierbei vermeidet man nicht nur die direkte 
) Newtons Beitrag hierzu findet man in 3 Abhandlungen, nämlich in: 
I) Methodus differentialis (1711 erschienen, doch viel früher ausgearbeitet), 
2?) einem Brief, datiert den 8. Mai 1675, 3) dem III. Buch der „Principia“ (Philo- 
sophiae naturalis principia mathematica) London 1687. Vegl.im übrigen D.C. Fraser.
	        
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