337
=
und die diesen Intervallen entsprechenden dividierten Differenzen,
welche hier den durchschnittlichen jährlichen Zuwachs angeben
müssen, sind dann jeweils
JM (90,01) = - = 25,27, 0 (01,06) = m. = 27,80,
332 417
In 16 = 26,06,
8@ (90.16) = —- 2881, 80 (01.16) = Tr — 31,40.
Es sei gleich bemerkt, daß, wenn die betrachteten Funktions-
werte alle auf derselben Geraden liegen, was sie jedenfalls immer
jun, wenn man weiß, daß die betrachtete Funktion linear ist, die
lividierten Differenzen immer denselben Wert haben (konstant sein)
werden, einerlei, welches Intervall betrachtet wird; denn ist die
Gleichung für die betreffende Gerade durch y = «+ fx ausgedrückt,
dann wird für
A
y= A= «a + ßa
"= B @ + Pb
so daß
A b—
80 (ab) = PA — 7 C >
— R
und demnach ganz unabhängig vom Werte von a und b (d. h. von
dem betrachteten Intervall) ist. Mittels Betrachtung einer Figur
‘äßt sich diese Eigenschaft ebenfalls leicht einleuchtend nachweisen;
amgekehrt führt eine solche Betrachtung zu der Erkenntnis, daß
man, wenn man in ein Koordinatensystem eine Reihe von Funktions-
werten einsetzt, deren entsprechende dividierte Differenzen erster
Ordnung alle gleich groß sind, eine Reihe von Punkten erhalten
wird, welche auf derselben Geraden liegen.
224. Werden nun ferner die dividierten Differenzen für zwei
Intervalle mit gemeinsamem Endpunkt, also z. B.
© (ab) = 72 und 00 (b0) = N
betrachtet, dann kann man aus diesen das, was die dividierte
Differenz zweiter Ordnung (zweite Differenz) für das
Intervall x=a bis x=c genannt wird, berechnen, worunter der
Quotient
0 (b,c) — 0 (a,b).
4) (abc) = — „(b,c) — 9% (a,b).
cC— 3
Westergaard und Nybolle. Theorie der Statistik, 2. Autl.