Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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Verteilung der Abweichungen 
nach der 
seobachtung 
nach dem 
üxponentialgesetz 
unter 0,7 ı 
),5 M4—1, ad 
1,0 u— Zu IF 
über 2,0 u 
Zusammen ii 38 [ 38 ‚| 38 
Die Übereinstimmung ist, wie man sieht, recht gut. Hätte man X und Y 
als unkorreliert genommen, also ohne Rücksicht auf die Größe von Y den 
Durchschnittswert von X zu 191,3 d. und ohne Rücksicht auf die Größe von X 
den Durchschnittswert von Y zu 3,67°% angesetzt, dann hätte sich eine Reihe 
ron Abweichungen 
X —191,3 und Y — 3,67 
ergeben, welche sich zwar einigermaßen exponentiell, jedoch mit mittleren 
Fehlern von 
4, = 20,53 d. und u, = 1,29% 
verteilen. Wird jedoch die Korrelation berücksichtigt, dann drückt sich die Un- 
3icherheit in den mittleren Fehlern 
4 =u V1—r? und = 
aus, welche, da V1—0,66? = ca, 0,75, nur etwa drei Viertel von g%, und 4%, 
ausmachen. 
Dies Resultat deutet darauf hin, daß die Lohnverhältnisse unter den vielen, 
die Armenlast beeinflussenden Ursachen eine wesentliche (nicht zufällige) Rolle 
spielen; man kann zwar nicht geradezu das Armenprozent aus dem Durch- 
schnittslohn berechnen; betrachtet man jedoch das durchschnittliche Armen- 
prozent als eine (hier lineare) Funktion des Wochenlohns, dann erzielt man mit 
yzeringerer Unsicherheit behaftete Resultate. Denken wir uns beispielsweise wie 
oben die Distrikte nach der Größe von Y geordnet und in 4 annähernd gleich 
zroße Gruppen geteilt und danach bei der Berechnung des Durchschnittslohns 
in jeder Gruppe die ausgeglichenen Zahlen X‘ anstatt der beobachteten benutzt, 
dann ergeben sich folgende Zahlen: 
Durchschnittl. Wochenlohn 
Beobachtung Berechnung 
177 d. 175 d. zZ, 
180 185 5 
194 19% „ 3. 
4. » 214 , 210 4 
Da der mittlere Fehler in der Verteilung der Abweichungen X—X'‘ den Wert 
u, = 15,4 d hat, so ist der mittlere Fehler des Durchschnitts von 9 bis 10 solcher Ab- 
weichungen Y9 bis Yıo (also ca. 3) Mal so klein, d. h. etwa gleich 5 d. Selbst 
wenn man in besonderen Fällen eine weitere Verminderung der Unsicherheit er- 
reichen kann, indem man sich als Ausdruck für die Regressionslinien anderer 
Funktionsformen als der geraden Linie (krummlinige Regression) bedient, lassen 
sich in zahlreichen Fällen hinlänglich sichere Resultate mittels der relativ elemen-
	        
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