Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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Sterbefälle, oder der Import, die Produktion usw. im Laufe des Monats), 
dann müssen sie als Durchschnitte auf die Mitte des Monats ver- 
legt werden, und man muß dann mit Verschiebungen von jeweils 
4, 11, 2} usw. Monaten rechnen, was keine andere Veränderung in 
lem aufgestellten Schema mit sich führt, als daß dann die Zahlen 
jeweils für das erste und letzte Jahr mit den Koeffizienten 
1 
24 08) 
23 
DA dus, 
s»inzusetzen sind. 
Mittels dieser einfachen Methode kann man damit rechnen, auf 
jeden Fall den wesentlichsten Teil des Einflusses, der von den 
zekularen Bewegungen herrührt, auszuschalten; beispielsweise gelangt 
man hierbei zu folgendem Ausdruck für die periodischen Bewegungen 
les Preisniveaus: 
Januar . 
Februar . 
März . 
April . 
Mai... 
uni . 
1.479 
„ 
49 
087 
Juli ... 
August . . 
September 
Oktober. . a 
November. ‚ . . 1008 
Dezember. . . . 1012 
Es erhellt, daß jetzt kein Unterschied zwischen Januar und 
Dezember vorliegt. Teilt man die Beobachtungen in zwei Jahr- 
fünfte, dann läßt eine entsprechende Berechnung aufs neue den 
Unterschied zwischen Dezember und Januar, den eine unmittelbare 
Durchschnittsberechnung ergibt, verschwinden. In diesem Beispiel 
dagegen ist die sekulare Bewegung nicht stark genug gewesen, das 
Sommer-Minimum aus den rohen Durchschnittszahlen verschwinden 
zu lassen; in anderen Fällen werden diese Durchschnitte so mangel- 
haft sein, daß die Berücksichtigung dieser Bewegung zur Not- 
wendigkeit wird. 
Wenn man in dieser oder ähnlicher Weise einen möglichst 
reinen Ausdruck für die periodischen Bewegungen gewonnen hat, 
lann kann man hieraus Nutzen ziehen und z. B. mittels einer Aus- 
zleichung der Zahlen ein klareres Bild über die Bewegungen, welche 
über die periodischen hinaus stattgefunden haben, gewinnen. Es er- 
yibt sich hierbei, um ein Beispiel zu nennen, daß die nordamerika- 
nischen Preise am Schlusse des Jahres 1906 und zu Anfang des
	        
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