Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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0—1 Jahr . 
1—2 Jahre 
2—3 4 
3-4 
i—5 
und die Verteilung nach Alter und 
1911 verstorbenen Knaben folgende: 
35 794 
34 868 
32 882 
32 430 
„2... 31 838 
Geburtsjahr der in den Jahren 1910 und 
Sterhefälle 16. 
Geburtsiahr 
Sterbefälle 1911 
; Geburtsjahr 
0—1 "”ahr 
1—2 7-4 
2— 
3 
Alter 
\nzahl 
Anzahl 
Anzahl 
CM 
957 
256 
LP 
7 | 
7 C 
06 89 
‚906 7 65 
© 1905 41 ; 4006 63 
Dann ist zu finden: 1. wieviel Knaben 1910 geboren wurden und wieviel von 
liesen das erste Lebensjahr vollendeten, 2. wieviel im Laufe des Jahres 1910 
eweils das 1., 2., 3. und 4. Lebensjahr vollendeten und wieviel von ihnen den 
olgenden Geburtstag erlebten. Von einer eventuellen Ein- und Auswanderung 
yird abgesehen. 
296. Ganz analog der hier für die Verteilung der Geburten und 
Sterbefälle gegebenen Darstellung können die Gebiete der Ein- 
and Auswanderung behandelt werden; es ist dabei nur zu er- 
innern, daß eine Individuenlinie nicht immer ihren Ursprung in 
einem Punkt (Geburtspunkt) der t-Achse des Koordinatensystems 
zu haben braucht, sondern in jedem beliebigen Alter „in die Er- 
scheinung“ treten und nicht nur in einem Sterbepunkt, sondern auch 
in einem „Auswanderungspunkt“ verschwinden (enden) kann. Läßt 
sich die Wanderungsstatistik analog der Statistik der Sterbefälle 
behandeln, so daß man nicht nur die Sterbefälle, sondern auch Ein- 
and Auswanderer nach Elementargruppen verteilt hat, so ist der 
obige Satz über die Differenz zwischen der Anzahl von Individuen, 
welche bei einer Hauptgruppe von Toten oder Gewanderten ein- 
und austreten, bloß in Übereinstimmung hiermit zu korrigieren, 
30 daß dieser Unterschied nun gleich der Anzahl von Sterbepunkten, 
vermehrt um die Anzahl von Auswanderungspunkten und vermindert 
um die Anzahl von Einwanderungspunkten des betrachteten Ge- 
bietes ist. 
Wir haben uns im Vorhergehenden besonders zu 1-jährigen 
Gruppen gehalten. da man bei der Bestimmung der menschlichen
	        
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