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(vgl. 8 155) mit 441 Mg Ms ...., SO Wird der mittlere Fehler im Ver-
teilungsgesetz für X (vgl. $ 148)
u = Va? p? + au alt ee
Beispielsweise wurde bei der oben vorgenommenen Standardberechnung
die Anzahl von Sterbefällen, welche man unter 8900 Rechtsanwälten,
die gemäß der Altersgliederung der ganzen männlichen Bevölkerung
verteilt wurden, erwarten konnte, auf etwa 79 beziffert. Der mittlere
Fehler wird hier
u = Y3171?- 4144? + 2617%. 1u,? + 1897? ug? 12152 u?
„ __ 0,00319-0,99681 3 0,00571-0,99429
HL 15068 0 U I6284
,__ 0,01199 - 0,98801 ,__ 0,02591 - 0,97409
Ha 17480 05 HA 11810
woraus folgt, daß
u =V10,250 == ca. 3,2.
Die gefundene Abweichung von 21 zwischen der faktischen
und der erwarteten. Anzahl von Sterbefällen beträgt also zwischen
dem 6- und 7fachen dieses mittleren Fehlers.
Zur Beleuchtung dessen, wie man zu einem Resultat gelangen
kann, indem man in der angegebenen Weise Beobachtungen, die
einzelweise keine Schlußfolgerung zulassen, zu größeren Gruppen
zusammenfaßt, sei eine Untersuchung über die Sterblichkeit weib-
licher Leibrentenempfänger!) erwähnt. Deren Sterblichkeit wurde
mit derjenigen einer auf Grund anderer Erfahrungen berechneten
Sterbetafel verglichen, jedes Altersjahr für sich behandelt, und die
Resultate sammelte man danach in 10jährigen Altersklassen :
Anzahl von Verstorbenen
Alter Faktisch Berechnet
60—70 Jahre 125 . 153
70—80 332 383
80—90 „2 28
Zusammen 668 759
Geht man von der Voraussetzung aus, daß die benutzte Sterbe-
tafel vollständig genau ist — bei einem Übungsbeispiel wie diesem
ist man dazu berechtigt —, so ergibt sich, daß die Abweichung in
den zwei ersten Altersklassen das 2- bis 3fache des mittleren Fehlers
beträgt und in der dritten Klasse etwas kleiner als dieser ist.
Wenn man jede 10jährige Altersklasse für sich allein betrachtet, dann
1!) L. Iversen, Dodeligheden blandt Forsörgede. (Diss.) Kobenhavn 1910.
S. 199.